Die grandiose Linotype
In diesem Artikel geht es um die grandiose Linotype (Steht ja auch schon im Titel
)
Die Linotype wurde von Ottmar Mergenthaler entwickelt und erstmals 1886 vorgestellt. Sie stellt das Bindeglied zwischen Handsatz und Desktop-Publishing dar.
Der Operator bedient eine Tastatur. Daraufhin fällt eine Matritze (einzelner Buchstabe zum abgießen) aus dem Magazin und wird aufgereiht. Ist eine Zeile abgeschlossen, dreht sich der Matrizen Revolver und die Zeile wird mit flüssigem Metall abgegossen.
Die Mechanik ist beeindruckend.
Ich will jetzt gar nicht so viel schwafeln und euch das Teil einfach vorstellen:
Linotype Teil 1 Klick Mich!
(Dass müsste jetzt nicht sein, wenn sich dieses Schei* Video einbinden liese)
Später wurde der Operator durch Lochkarten ersetzt. So konnte die Herstellung der Druckplatten weiter automatisiert werden. Der Operator musste nun auch nicht mehr in der Druckerei arbeiten. Die Eingabe der Daten geschah allerdings weiterhin über die Tastatur. An dieser wurde eine Konstruktion angebracht die die Tasten anhand der Daten, die sie aus den Lochkarten las betätigte.
Falls ihr immer noch nicht genug habt, hier noch der zweite Teil des Videos:
Klick mich!
[ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Linotype-Setzmaschine ]
[ Quelle: http://chaosradio.ccc.de/ctv122.html ]
thinkJD
[...] zum Thema Hand und Maschinensatz gelöchert. Als er mir erzählte, er hätte früher an einer Linotype gesetzt, war ich sofort Feuer und Flamme und hab mit der Teil in allen Deteils erklären lassen. Er [...]