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30Mrz/105

Die Sache mit dem Datenschutz

Ich bekomme immer wieder folgenden Satz zu hören:
"Du darfst nichts gegen die Vorratsdatenspeicherung etc. sagen, du gibst deine Daten eh jedem im Netz preis"

Die Antwort ist immer dieselbe:
"Es ist ein Unterschied zwischen ausgewählte Daten freiwillig zur Verfügung stellen und alle Daten zur Verfügung stellen müssen. Ich mache mir bei jedem Tweet, jedem Blogpost und jedem Reply Gedanken, ob diese Information "Öffentlichkeitskompatibel" ist".

Was mich an der Sache am meisten stört, der Satz kommt meistens von Leuten, die sich sonst mit der Sache überhaupt nicht auseinandersetzen. Weitere Diskussionen werden mit den üblichen Stammtischparolen abgewunken.

Der Satz "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun." von Eric Schmidt (Google CEO) bewahrheitet sich von Tag zu Tag mehr.
Auf ner Party zu viel getrunken? Irgendwer hat sein Handy gezückt und du findest dich auf Twitpic oder Youtube. Die Kommunikation erlebt gerade einen Wandel. Alles bekommt viel mehr Dynamik. Wir wandern schritt für schritt in Richtung "Echtzeitinternet". Was kannst du dagegen tun? Nichts! Finde dich damit ab, sieh die Vorteile, schule deine Medienkompetenz.

Wie denkst du darüber?

thinkJD

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Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. Also wenn von mir Bilder auf StudiVZ (wo ich nicht angemeldet bin!) oder facebook (ebenfalls nicht!) auftauchen, dann teilen mir meine Freunde das mit und ich bitte höflichst darum, diese Bilder zu entfernen.
    Wird meiner Bitte nicht nachgegangen wird eben mit dem Anwalt gedroht, das hat bisher immer geklappt.

    Ich will meine Daten selbst rausgeben, dazu brauch ich keine anderen…

    greez Web

    • Das ist der Grund warum ich nicht in solchen Netzwerken angemeldet bin. Man hat keine Kontrolle über die Inhalte. Wir werden uns aber daran gewöhnen müssen. Privat sind bald nur unsere Gedanken (genug orakelt, ich pack die Glaskugel mal wieder weg :-) )

  2. Viele Menschen haben keinen Bezug zum Datenschutz weil es für sie bei Daten um imaterielle Güter geht, die sie nicht anfassen können. Würde man von den Menschen mal alle Daten sammeln und auf ner CD übergeben und zeigen was man damit nun alles anfangen kann, sähe das ganze sicherlich anders aus. Aber das wäre eine Lebensaufgabe.
    Leider sind die Leute die von Datenschutz und Datensparsamkeit nichts halten eine große Gefahr für jeden der darauf achtet. Aus dem Grund ärgere ich mich vorallem über Leute in meinem Umfeld, die so agieren. Ich halte bestimmte Daten/informationen/Bilder aus dem Netz und andere stellen sie rein. “Aber das ist doch witzig!” oder “Damit passiert schon nichts” kann ich nicht mehr hören.

    Auch wenn man in keinem sozialen Netzwerk angemeldet ist, gibt es dort Daten von einem. Fragt doch mal rum wer z.B. die synchronisierungs Funktionen in den sozialen Netzwerken (Facebook/studiVZ/meinVZ) schon mal genutzt hat. Wenn die euern Name, E-Mail-Adresse usw im Adressbuch haben, hat sie nun auch das soziale Netzwerk.

    Diese Menschen müssen erst Opfer eines Datenmissbrauchs werden, bevor sie aufwachen und erkennen, dass schon die Angabe vom Namen und Geburtsdatum große Konsequenzen haben kann.

    • Das ist aber auch ein Problem der Dienste, die sich nur durch angabe von Name und Geburtsdatum ausnutzen lassen…

  3. Is there something wrong with the stylesheet here? Everything looks white and I can barely read the article?


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