Begriffserklärungen Teil1
Roboter, Automaten, Manipulatoren, Telemanipulatoren, da blickt ja keiner mehr durch. In dieser Artikelserie werde ich einige Begriffe klarstellen, welche wir in der Zukunft dieses Blogs immer wieder benötigen werden. Viel Spaß!
Automaten sind Vorrichtungen, welche eine zuvor festgelegte Handlung immer und zwangsläufig wiederholen. Sie lassen sich in zwei Unterkategorien einteilen.
Starre und flexible Automaten.
Wir fangen mit den starren Automaten an. Sie sind für eine Aufgabe gebaut. Es ist nicht ohne weiteres möglich ihnen andere Arbeiten beizubringen. Sie sind nicht oder nur in geringem Maße programmierbar.
Starre Automaten gibt es schon sehr lange. Bereits in Alexandria um das Jahr 200 rum gab es Tempeltüren die sich automatisch öffneten. Dazu war unter einer kupfernen Opferschale ein luftdicht abgeschlossener Behälter angebracht. Die Flammen der Opfergabe erhitzten das Wasser, durch den Dampfdruck wurden die Türen des Tempels durch "Gottes Hand" geöffnet. Dumm war allerdings, sie gingen auch wieder zu. Wenn dann nicht genug zum Opfern da war...
Ein weiterer oft erwähnter Automat ist der Äolsball. Angeblich auch eine Erfindung von Heron. Der geschlossene Behälter wurde mit Wasser gefüllt. Dann wurde unter ihm ein Feuer angezündet. Der Dampfdruck drang, durch die Rohre an der Seite, in den Ball und trat an den Düsen aus. Der Ball begann sich zu drehen. Für Heron war es nur ein Spielzeug, heute gilt es als Vorläufer der Dampfmaschine.
Auch heute sind starre Automaten weit verbreitet. Besonders ihr Preis macht sie attraktiv, da sie wesentlich günstiger als flexible Automaten sind. Außerdem arbeiten sie meistens wesentlich schneller.
Wie starre Automaten heute aussehen, könnt ihr in diesem Video sehen. Es handelt sich dabei um einen Vollautomatischen Kuchenpalletierer
Er ist für diese Aufgabe gebaut und man kann ihm nicht ohne weiteres dazu bringen etwas anderes zu tun.
Das war es auch schon wieder. Nächstes Mal geht es mit den flexiblen Automaten weiter.
thinkJD

