Neue Erkentnisse zum Bloggen
Ich lese schon seit fünf Jahren diverse Blogs. Angefangen habe ich noch mit einem großen Ordner in den Favoriten, welchen ich täglich „gescannt“ habe. Nachdem ich die 50er Marke überschritten hatte, war das so nicht mehr praktikabel.
So kam ich dann über Akregator über Liferea zu Google Reader.
Um jedem Blog eine Chance geben zu können, handhabe ich das folgendermaßen. Blog finden, abonnieren und in einen Temp Ordner verschiebenWenn mich der Blog nach einer Woche überzeugt wird er wegsortiert, falls nicht -> mv [Blog] /dev/null .
Aber worauf ich hinaus wollte:
Erst seit ich selbst einen schreibe, schaue ich mir die Seiten der anderen Blogger genauer an. Ich sehe jetzt erst, wie viel Mühe sich eigentlich alle mit der Gestaltung ihrer Seite machen. Man sieht die Blogosphäre in einem ganz neuen Licht (zumindest geht es mir so). Ich habe auch jetzt erst angefangen Kommentare zu schreiben. Früher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Dabei könnte man es eigentlich als Bezahlung für den gebotenen Content betrachten
Wenn ich mir überlege, wie viel ich schon konsumiert habe, welchen Spaß ich dabei hatte und wie wenig ich "bezahlt" habe, bekomme ich fast schon ein schlechtes Gewissen. Obwohl ich jetzt nicht weiß was toller ist, ein Kommentar oder ein neuer Feed Abonnent.
Es macht auf jeden Fall Spaß selbst ein Teil der Blogosphäre zu werden und nicht nur als Zuschauer am Zaun zu stehen.
Ende
Wie steht ihr dazu? Was freut euch mehr?
thinkJD
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April 10th, 2010
Ich mache ziemlich oft Kommentare – weil mir generell ziemlich viel zum Geschriebenen auffällt – oder ich einfach etwas zum Thema sagen will.
Kommentare bekommen ist rarer – aber das macht mir nicht soooo viel aus, weil ich persönlich auch viele Menschen kenne, die das aus Zeitgründen oder Faulheit halt nicht machen. Ich denke nicht, dass viele Kommentare ein Zeichen für einen vielgelesenen Blog sind. Teilweise werden ja auch nur Kommentare auf den Blog mit immenser Besucherzahl gemacht, um auf sich selber hinzuweisen.
Ich weiß nicht… mein Blog ist mehr oder weniger just for fun. Mehr oder weniger für mich selber… mag sein, dass ich mir schon Gedanken machen würde, wenn niemand einen Kommentar macht, wenn ich regelmäßig über ein bestimmtes Thema schreiben würde. Im Grunde denke ich aber, dass man halt über das schreibt, was jemanden selbst interessiert – und eben nicht für andere. Zumindest geht es mir so…
April 10th, 2010
Ich hab vor ein paar Jahren mal “die golenden Regeln eines Blogbetreibers” gelesen. Da stand u.a. drin, das man Kommentare niemals unbeantwortet lassen soll.
Also wenn dus schon als “Bezahlung” siehst, dann sag auch brav “Danke”
Twitter: thinkJD
April 10th, 2010
Ok Ok, Bezahlung ist wohl etwas überspitzt. Nennen wir es doch motivierendes Feedback
Ich bin auch nicht nur darauf aus einen Kommentar zu bekommen. Es macht aber Spaß zu erfahren wie andere über eine bestimmte Sache denken. Man sieht ja oft nur seinen eigenen Blickwinkel.
Ach ja, Danke
Twitter: rabautz
April 10th, 2010
Kommentare spornen den Blogger dazu an weiter zu machen.
In vielen (kleinen) Blogs stecken viel Zeit und Aufwand, den man mit nem kleinen Kommentar huldigen kann.
Ich habe aber auch mal die Erfahrung gemacht, das zu viele Kommentare sehr viel Arbeit bedeuten und sich das auch negativ auf den Blog ausgewirkt hatte. Das ist aber schon einige Jahre her und die CMSe waren noch nicht so entwickelt um Kommentare bzw. Kommentaroren besser im Griff zu haben.
Ein Blog danach wars dann andersrum, den habe ich nun vor kurzem geschlossen.
Aber ich habe schon neue Pläne
Twitter: thinkJD
April 10th, 2010
Ich denke das es auf diesem Blog nie soweit kommen wird das Kommentare ein Problem werden.
Feedback ist auf jeden Fall sehr motivierend. Ich kann es aber keinem verdenken wenn er keine Kommentare schreibt. Habe ich selbst ja auch nicht gemacht…