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9Jul/105

Statistiken von Piwik Analytics und Co

Wie ihr sicher wisst, benutze ich Google Analytics auf diesem Blog. Nach einer langen und breiten Diskussion mit meinem Lieblingsdatenschützer Shakkes, habe ich mich mal auf die Suche nach Alternativen gemacht. Da jeder Blogger Statistiken liebt, ich schließe da mal von mir auf Andere, möchte ich euch meine Ergebnisse nicht vorenthalten.

Sobald man sich etwas damit beschäftigt, stolpert man zwangsläufig über StatPress. Zum Test habe ich mir den Fork StatpReass Reloaded installiert. Dieses Plugin ist in der Lage, Besucher unterteilt in Spider, Menschen, Feedleser und so weiter anzuzeigen.
Das bringt neben der Datenhaltung in der eigenen Datenbank noch zusätzliche Vorteile. So sind die Statistiken in Echtzeit, nicht wie bei Analytics zeitversetzt. Für die ganz Eiligen, ein nicht zu unterschätzendes Feature :-)
Nachdem ich das Plugin eine Woche getestet habe, ist mir aufgefallen das es wesentlich mehr Besucher zählt als Google Analytics, ich habe das auf die User zurückgeführt, welche den Trackingcode per Browserplugin blocken. Dann kam mir die Zahl aber doch zu unterschiedlich vor. Mittlerweile glaube ich einfach, das Plugin zählt falsch. Somit ist es für mich zumindest nicht mehr relevent.
Die Erweiterung WassUp, welche zusammen mit StatPress noch umfangreichere Statisiken wie Besuchszeit pro User, was macht der im Moment aktive Benuter gerade und so weiter wurde somit auch obsolete.

Etwas Neues musste her.

Also habe ich mal wieder die Tante Google angeworfen und ein mit einigen hochkomplexen Suchparametern gefüttert. Herausgekommen ist etwas, wovon ich wirklich begeistert bin.

Piwik

Piwik möchte eine Open Source Alternative zu google Analytics sein. Es ist ein PHP Programm, welches auf euren Webserver geladen wird. Man bindet nach der wirklich einfachen Installation einen Java-Script Code in die zu verfolgende Webseite ein und los geht’s.

Natürlich können auch mehrere Benutzer angelegt werden und auch mehrere Seiten verfolgt werden.Auf dem Dashboard bekommt ihr eine schnelle Übersicht, über alle wichtigen Daten. Diese können nach belieben neu geordnet, hinzugefügt oder entfernt werden. Dank API und Pluginschnittstelle warten eine Vielzahl von Erweiterungen des Programms daraf, von euch entdeckt zu werden.

Der große Vorteil gegenüber Analytics ist die bessere Übersichtlichkeit und natürlich die Tatsache, dass ihr Herr über die gesammelten Daten seid. Besonders in Deutschland, wo es problematisch ist die IP-Adressen der User zu speichern, bietet Piwik umfangreiche Anonymisierungsoptionen schon zur Installation an.

Der größte Vorteil von Piwik ist gleich auch ein Nachteil, gerade bei hoch frequentierten Blogs, kann man schnell in ungeahnte Tabellengrößen heranreichen. Man sollte die SQL-Datenbank auf jeden Fall im Auge behalten und wenn nötig ein bissel aufräumen.

Testet es einfach mal aus, ihr werdet begeistert sein :-)
Falls ihr das Thema auch schon durch habt, eine besser Lösung kennt oder einfach mal euren Senf dazu abgeben wollt. In meiner Kommentartabelle ist noch massig Platz frei.

thinkJD

Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. Ach ja, Analytics läuft nebenher trotzdem noch mit. Ich befinde mich sozusagen noch in der Testphase :)

  2. Ich bin da auch seit langem bei Piwiki gelandet :-)

  3. Super, dann bist du ja der richtige Ansprechpartner :)
    Hast du ein paar Plugins, Tipps oder Tricks für mich?

  4. Hi, ich habe da auch noch etwas, was für den ein oder anderen Interessant sein könnte: OpenWebAnalytics

    Übrigens, Danke für die Plugin Seite, hab da ein paar Dinge gefunden die ich vor Ewigkeiten schon mal suchte :)

    • Das freut mich :-)
      Ich war erst noch skeptisch, ob ich das aus Sicherheitsgründen wirklich machen sollte. Da ich aber recht häufig Backups mache, wird es kein all zu großes Problem sein.


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