Wie funktioniert ein Sternenprojektor die zweite
Auf meinen Planetariumsartikel bekam ich mehr Resonanz als gedacht.
Über eine Sache habe ich mich besonders gefreut, dass es nicht in den Kommentaren untergeht, mache ich einen eigenen Post daraus.
Die wissenschaftliche Leiterin des Berliner Planetariums hat zufällig auch ein Blog, und was man dort findet, lässt das GeekHerz höher schlagen.
Massenhaft Bilder, des gerade im Umbau befindlichen Berliner Planetariums!
Freundlicherweise darf ich mir einige davon kopieren, wer sagt da schon Nein?
?
Sie haben da noch einen etwas älteren Projektor, der gerade generalüberholt wird. Danach wird sich ein Powerdome Velvet Projektionssystem von Zeiss dazu gesellen. Den Projektor des Systems könnt ihr hier sehen:
Vollständig wird das System erst mit der dazugehörigen Serverfarm. Hier werden die Bilder in "Echtzeit" gerendert, bevor sie an die Kuppel geworfen werden. Auch wenn analoge Projektoren in Sachen Kontrastverhältnis ganz klar die Nase vorn haben denke ich, dass digitale Systeme wie "Powerdome Velvet" die imposanten analogen Projektoren vom Markt dräng?en werden.

So viel gibt es bei dem digitalen System ja nicht zu sehen, schauen wir uns lieber ein wunderschönes analoges Planetariumsgerät an:
Auf diesem Bild seht ihr das schon teilweise zerlegte Planetariumsgerät. Die Linsen und Lochblenden sind schon komplett ausgebaut. Der Zeiss Mitarbeiter an dem Gerät verdeutlicht gut die Größe des Aufbaus. Der mittlere Steg, der beide Kugeln miteinander verbindet, beinhaltet eine ganze menge Getriebe. Diese sind dazu da, die veränderlichen Himmelskörper in der richtigen Position zu drehen. Das wirkt sich nicht gerade förderlich auf die Größe des Projektors ab. Planetariumsgeräte der neuesten Generation, besitzen daher extra Projektoren um diese Himmelskörper darzustellen. Diese werden einzeln von einem Computer in die richtige Position gebracht und mit dem Starball synchronisiert. Wollt ihr mehr Infos?? Dann schaut mal hier vorbei.?
Das ist auch ein ganz tolles Bild, wenn ich mich nicht irre sieht, man darauf die Lochblenden. Durch diese fällt später das Licht und trifft als Sterne an der Kuppel auf.
Stellt euch nur die Präzision vor, die diese an den Tag legen müssen. Die Punkte müssen später auf einer Kuppel von mehreren Metern Durchmesser, mit genau der richtigen Helligkeit an einer exakten Position leuchten. Habt ihr schon einmal versucht einen Laserpointer, über acht Meter Entfernung, ruhig auf dem Punkt zu halten?
Mich würde brennend interessieren, wie diese hergestellt werden.?
Falls jemand Infos dazu hat, ich freue mich immer über Post
?
Wenn ihr noch mehr geekige Bilder, wie dieses sehen wollt, schaut doch einfach mal auf dem Blog der Sternenguckerin vorbei. Ein Besuch lohnt sich!?
thinkJD
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