Mikrocontroller programmieren mit Crosspack
Wenn ihr den Blog hier schon länger lest, wisst ihr dass ich ein Freund der kleinen Mikrocontroller von Atmel bin. Leider hatte ich schon länger weder Zeit noch Muse um mich um mein Hobby zu kümmern. Da kommt mir das nahende Abschlussprojekt gerade recht
Um langsam wieder in Stimmung zu kommen, habe ich letztens mein Entwicklungsbrett rausgekramt um ein paar Zeilen Code zu hacken, mich mit den Registern wieder etwas vertraut zu machen und so weiter. Jeder der schon einmal einen Timer und ein paar Interrupts an nem AVR initialisiert hat wird wissen was ich meine, das kann manchmal ganz schön tricky sein
Etwa an der Stelle ist es mir dann aufgefallen, der Mac hat keine parallele Schnittstelle! Ein Rechner ohne Hackerport!
Damn!
Gut, nicht weiter tragisch, ich hab ja noch meinen Buspirat. Der kann auch wunderbar SPI-Proggen und noch ein paar andere tolle Dinge, wie zum Beispiel I2C, MIDI, 1-Wire, PS2, JTAG und vieles mehr.
Da war ich auch schon beim nächsten Problem. Ich brauche eine gute Entwicklungsumgebung. Nach ein bissel Recherche bin ich dann über Crosspack gestolpert und was soll ich sagen, genau das habe ich gesucht
Darin enthalten:
- die komplette GNU compiler suite
- die stdlibc für den AVR
- den grandiosen AVRDUDE
- allerlei andere nützliche Tools, kurz gesagt alles was winAVR auch bietet.
Zu haben ist das Paket hier. Ich kann euch nur empfehlen schaut mal rein
Wenn ihr noch einen guten Editor braucht, kann ich Codeblocks empfehlen.
Wie steht es mit euch? Bastelt ihr auch gerne mit Mikrocontrollern? Was mögt ihr lieber? AVR, PIC, Rensas R8C oder womöglich einen aderen, supertollen Controller den man kennen muss? Was ist eure bevorzugte Sprache?
Also wenn man fix mal was machen muss/will, ist ein Arduino einfach saugeil. Das ist n AVR (Atmega 328) in standardbeschaltung mit USB-Progger auf ner Platine, hat allerdings nen anderen Bootloader sodass man das ganze mit einer leicht abgewandelten Version von Processing (syntaxmäßig eigentlich ziemlich c-ähnlich) programmieren kann.
Für den dauerhaften Einsatz im Projekt ist der Arduino mit seinen 20-30€ pro Stück aber weniger geeignet.
Aber wie gesagt, für Spielereien und “mal fix was basteln” gibts nix besseres
Vll. kanntest du den schon, wenn nicht dann spätestens jetzt.
Twitter: thinkJD
replied:
Ich habe mir die Teile mal angesehen und bin von der Idee her schon überzeugt.
Der Hauptvorteil von den Arduinos ist ja die einfache Programmierung, da ist auch gleich der Haken. Ich will bei C bleiben. Extra einen Arduino kaufen und ihn dann in C programmieren ist irgendwie blödsinn, da gibt es andere/günstigere Boards.
Aber danke für den Tipp, die Shields würde ich nämlich recht gerne mal in eigenen Projekten verwenden.