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25Jan/111

Silizium die Zweite

Bereits in diesem Artikel habe ich euch ein tolles Video über die Herstellung von Chips gezeigt. Jetzt ist mir noch ein viel Besseres über den Weg gelaufen, welches ich euch ebenfalls nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich dabei um ein Werbevideo der Firma Lexar ich würde mir übrigens von viel mehr Firmen solche Werbevideos wünschen. Ihr habt Know-how, dann zeigt es doch mal und macht euch nicht ins Hemd, wenn ein paar triviale Fertigungsschritte zu sehen sind, oder habt ihr angst, dass andere Hersteller sehen könnten, dass bei euch auch nur mit Wasser gekocht wird?

Genug der Worte, hier das Video:


(via)

Ist das nicht der Wahnsinn? Man benötigt über einen Monat, bis aus dem Wafer ein fertiger Speicherchip geworden ist. Das erklärt auch die Engpässe auf dem Markt. Wenn ein Unternehmen viel Speicher bestellt, kann eben nicht so ohne Weiteres neuer produziert werden. Die Firmen haben einfach eine viel zu große Durchlaufzeit.

Bei den netten Robotern in dem Video handelt es sich übrigens, falls mich nicht alles täuscht, um Scaras von Epson. Was mich ein wenig wundert, da ich selbst schon mit den Teilen gearbeitet habe und eigentlich dachte dass diese eher im Low Cost Segment anzusiedeln sind... Vielleicht ist die Anwendung in diesem Fall auch nicht so komplex und die zeigen die Dinger nur, weil es cool ausschaut ;-)

thinkJD

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Programmiert werden die Teile übrigens in Spell, einem wirklich einfachen Basic Dialekt.
    Es macht eine Menge Spaß mit den Teilen zu arbeiten. Einziges Manko sind meiner Meinung nach die Winkelencoder. Die sind nämlich batteriegestützt, fällt diese aus und die Steuerung wird abgeschaltet kann alle Positionen neu anlernen, da die Absolutwerte nicht mehr stimmen. Je nachdem wie viele Position man hat, kann das schnell stressig werden.


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