Verschwendung und kein Ende in Sicht
In den ersten 10 Minuten dachte ich nur ach du scheiße. Nach weiteren zehn Minuten ging mir ein mulmiges Gefühl durch die Magengrube, welches sich im weiteren Verlauf relativ schnell zu einer ausgewachsenen Übelkeit entwickelte.
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker zum Esstisch, bevor es uns Verbraucher überhaupt erreicht. Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das Ausmaß der Verschwendung ist den Wenigsten klar.
Es ist pervers! Einfach nur pervers!
Wisst ihr, was mich an dieser Doku am meisten getroffen hat? Mein eigenes Verhalten! Ich gehe in den Supermarkt und hole mir eine Packung Tomaten, wenn nur eine schlechte dabei ist, kaufe ich die Packung nicht. Über die Konsequenzen dieses Verhaltens habe ich das erste mal nach dieser Doku nachgedacht.
(via)
Januar 23rd, 2011
Das ist einfach nur traurig. Aber ich werd nächste Woche mal nachsehen, was in den Containern in meiner Umgebung so zu finden ist.
Twitter: thinkJD
Januar 23rd, 2011
Vielleicht ist die Frage etwas naiv aber meist du das ernst?
Januar 23rd, 2011
Ja ich werde zumindest mal nachsehen, wo der Kram rumsteht. Es ist doch krank, dass unsere Fett gewordene Gesellschaft auf Kosten eines jeden anderen lebt. Außerdem sehe ich auch kein Problem mit meiner Würde, ich sammle ja auch nur das auf, was die Gesellschaft aus ihrer Illusion, von Qualität, heraus entsorgt.
Trotzdem bin ich mal gespant, ob es in den Containern so aussieht wie im Film oder ob es eklig wird. Aber ich geh mal davon aus, dass ich eher überrascht davon sein werde, was man so wegwirft.
Twitter: thinkJD
Januar 23rd, 2011
Würde mich auch interessieren, nimmst du deine Kamera mit und machst ein paar Bilder?
Vielleicht erlebt man ja eine Überraschung.