thinkJDs Blog WhooHoo es blinkt!!!

7Apr/103

„Numeric Indicator eXperimental No. 1“

In diesem Artikel erwarten euch ein paar Infos zu der Nixie-Röhre.
Aus dem Steampunk nicht mehr weg zu denken und Bestandteil einiger wunderbarer Projekte. Hat diese "Neonlampe" auf jeden Fall einen Blogeintrag verdient.

Die Nixie-Röhre wurde bereits  1957 vorgestellt. Hauptsächlich wurde sie als Anzeigegerät für Rechner oder Messgeräte verwendet. Heute ist die Nixie Röhre längst durch LEDs abgelöst. Ihre kleine Schwester die Glimmlampe wird allerdings immernoch oft eingesetzt.
Im Prinzip funktioniert das Ganze folgendermaßen:

Die anzuzeigenden Zeichen werden aus dünnen Blech gestanzt:

Die Bleche werden hintereinander aufgereiht und elektrisch voneinander isoliert. Vor den Blättchen befindet sich die Anode. Diese ist meist aus einem dünnen Metallgitter, logisch sonst könnte man nicht durchgucken :-) Jedes Zeichen hat am Fuß der Röhre einen eigenen Anschluss. Die Röhre selbst ist meist mit Neon gefüllt.
In manchen Röhren wird auch ein anderes Gas eingesetzt. Meist jedoch Neon, das rote Glimmen war wohl irgendwie in.

Wird jetzt zwischen Anode und Kathode eine Spannung von mindestens 100V angelegt, wandern die Elektronen durch das Gas zur Anode. Auf der Kathodenseite wird das Gas zum Leuchten angeregt. Man nennt diesen Effekt Glimmentladung.
Da der Abstand zwischen den Blechen und dem Anodengitter ist begrenzt. Nach einigen Jahren der Optimierung konnten Alphanumerische Nixies aus 14 Blechen gebaut werden. Diese konnte alle Zahlen, Buchstaben und einige Sonderzeichen abbilden.

Mitte der 60er wurde die Nixie erst von der VFD (Fluoreszenzanzeige), später dann von der LED verdrängt.

So jetzt aber zum Spaßteil:


Eine riesige Sammlung an Nixie-bildern findet ihr HIER.

Eine besonders coole DIY Nixie Uhr seht ihr in diesem Video:

Zum Schluss noch das Video, welches mich zu diesem Artikel inspiriert hat. Ein Tacho aus Nixie-Rören, das ist einer der geilsten Hacks, die ich seit Langem gesehen habe.

Ich hoffe ich konnte euch dieses Stück Elektronikgeschichte etwas schmackhaft machen. Immer schön so etwas im Hinterkopf zu haben, vielleicht für ein neues Projekt?

thinkJD

veröffentlicht unter: Allgemein, Bauelemente, Geek 3 Kommentare
6Apr/100

Linkperlen -> Freaks

Achtung! Höchster Prokrastinationsalarm, lest nur weiter wenn ihr viel Zeit habt.

Ich möchte euch mal drei Seiten zeigen, welche es echt in sich haben. Ich habe dort schon mehrere Stunden verbracht und kam teilweise aus dem Lachen / Staunen nicht mehr raus.
Aber seht selbst:

  1. Fingers elektrische Welt
    Finger ist ein etwas durchgeknallter Dipl.-Ing. Der in seiner Freizeit am liebsten eines macht, frickeln! Von der wahrscheinlich aufwendigsten Kaffeemaschine der Welt, über die vollautomatische Bong, bis zum selbstgebastelten Röntgengerät ist wirklich alles dabei. Awesome!
  2. Zabex
    Zabex ließ sich von Fingers Homepage inspirieren. Da er ein mindestens genau so durchgeknallter Bastler ist, hat sich erstaunlich schnell eine ganze Menge an tollen Projekten angesammelt. Diese Seite hat mich ebenfalls schon mehrere Stunden gekostet.
  3. Burkhard Kainka
    Der Autor Burkhard Kainka ist verantwortlich für eine ganze Menge Bücher aus der Elektor Reihe, außerdem hat er an einigen Kosmos Baukästen mitgewirkt. Seine Bastelecke hat mich damals wieder richtig für Analogtechnik begeistert. Das ist jetzt aber wieder zugunsten der Digitaltechnik verflogen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß mit den Links, kennt ihr ähnliche Seiten? Ich freue mich immer über Linktipps!

thinkJD

veröffentlicht unter: Allgemein, Netzfundstücke, Tipps keine Kommentare
5Apr/100

Das Internet ist schuld! Teil 2

An meiner Verplantheit.
Ich mache das gleich, schau nur noch das eine Video auf YouTube an.

Schon steckst du in der Falle der Prokrastination.

Noch schlimmer auf Wikipedia, querverweiß-surfen, das kann bei mir schonmal ein bis zu zwei Stunden dauern. Feeds lesen habe ich mittlerweile schon recht gut in meinen Alltag integriert. In jeder freien Minute wird das Handy rausgekramt und geschaut was es so neues gibt in der Blogosphäre. Ich sehe das allerdings locker. Wenigstens zocke ich nicht wie ein Irrer.

Und wenn alles schief läuft, tippe ich diesen Blogeintrag abends vor dem Fernseher auf meinem Handy... Strange /-)

5Apr/100

Ray Harryhausen

In diesem Artikel hatte ich es von Animatonik.

Ray Harryhausen hat "beeindruckende" Special Effects schon lange vor dieser Technik gemacht.  Stop-Motion lautet das Zauberwort.

thinkJD

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5Apr/106

Das Internet ist schuld! Teil 1

Das Internet ist schuld an meinem verkorksten Humor!

Sehe ich ein Nummernschild LU-LZ lach ich mich fast kaputt, genau wie "LE-ET" :-)
Erklär das mal deinen Kollegen!
Ein Freund zeigt mir seinen Kellerraum, ich sage mit einem Augenzwinkern "Fritzelzimmer, hä" Er hat nicht gelacht...
Genau so wenig wie der Arbeitskollege, bei dem mir ein herzhaftes "deine Mutter" rausgerutscht ist. Von diversen moralischen Ausrutschern, auf chan  und wie sie alle heißen brauche ich ja erst garnicht anfangen.
Hattet ihr auch schon solche Erlebnisse? Wie geht ihr damit um?

thinkJD

4Apr/100

Begriffserklärungen Teil1

Roboter, Automaten, Manipulatoren, Telemanipulatoren, da blickt ja keiner mehr durch. In dieser Artikelserie werde ich einige Begriffe klarstellen, welche wir in der Zukunft dieses Blogs immer wieder benötigen werden. Viel Spaß!

Automaten sind Vorrichtungen, welche eine zuvor festgelegte Handlung immer und zwangsläufig wiederholen. Sie lassen sich in zwei Unterkategorien einteilen.

Starre und flexible Automaten.

Wir fangen mit den starren Automaten an. Sie sind für eine Aufgabe gebaut. Es ist nicht ohne weiteres möglich ihnen andere Arbeiten beizubringen. Sie sind nicht oder nur in geringem Maße programmierbar.

Starre Automaten gibt es schon sehr lange. Bereits in Alexandria um das Jahr 200 rum gab es Tempeltüren die sich automatisch öffneten. Dazu war unter einer kupfernen Opferschale ein luftdicht abgeschlossener Behälter angebracht. Die Flammen der Opfergabe erhitzten das Wasser, durch den Dampfdruck wurden die Türen des Tempels durch "Gottes Hand" geöffnet. Dumm war allerdings, sie gingen auch wieder zu. Wenn dann nicht genug zum Opfern da war...

Herons Tempeltür

Ein weiterer oft erwähnter Automat ist der Äolsball. Angeblich auch eine Erfindung von Heron. Der geschlossene Behälter wurde mit Wasser gefüllt. Dann wurde unter ihm ein Feuer angezündet. Der Dampfdruck drang, durch die Rohre an der Seite, in den Ball und trat an den Düsen aus. Der Ball begann sich zu drehen. Für Heron war es nur ein Spielzeug, heute gilt es als Vorläufer der Dampfmaschine.

Aeolipile

Auch heute sind starre Automaten weit verbreitet. Besonders ihr Preis macht sie attraktiv, da sie wesentlich günstiger als flexible Automaten sind. Außerdem arbeiten sie meistens wesentlich schneller.

Wie starre Automaten heute aussehen, könnt ihr in diesem Video sehen. Es handelt sich dabei um einen Vollautomatischen Kuchenpalletierer :-) Er ist für diese Aufgabe gebaut und man kann ihm nicht ohne weiteres dazu bringen etwas anderes zu tun.

Das war es auch schon wieder. Nächstes Mal geht es mit den flexiblen Automaten weiter.

thinkJD

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