thinkJDs Blog WhooHoo es blinkt!!!

29Sep/115

Sennheiser MM 400 Testbericht

Wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich so gut wie immer einen Kopfhörer bei mir. Auch im Büro kann so ein Teil von unschätzbarem Wert sein. Man kann sich von seiner Umwelt abkoppeln und konzentrierter arbeiten. Vor allem dann, wenn man in einem recht lauten Büro mit recht lauten Kollegen sitzt wie ich.

Da mir meine in ear Kopfhörer langsam auf den Wecker gingen, was zum einen an dem nervigen Kabel und zum anderen an der schlechten Passform lag, fiel die Entscheidung für einen neuen Kopfhörer recht leicht.

In Ear wollte ich keine mehr haben. Das geht jetzt auch ohne Probleme, da im Moment alle mit "normalen" Kopfhörern rumrennen. Vor zwei Jahren wäre man mit diesen Dingern noch aufgefallen wie ein bunter Hund. Im Moment ist es eher umgekehrt ... aber Moment, ich schweife ab.

Ich wollte also Kopfhörer mit einer großen Membran. Das bringt Klang und vor allem satten Bass. Kabellos sollten sie sein, weil ich es leid war, die dämlichen Kabel zu entwirren und so zu verlegen, dass sie mich nicht stören.

Dann die letzte Anforderung, sie sollten sich gut anfühlen. Ihr müsst wissen, ich stehe total auf gute Haptik. Dinge müssen sich gut anfühlen. Ich hasse es, wenn sich etwas nach billigem Plastik anfühlt, etwas wackelt oder auf andere Art schlecht verarbeitet ist.

Nach langem recherchieren und filtern bin ich dann auf den Sennheiser MM 400 Kopfhörer gestoßen. Wenn ich das richtig sehe, ist das der einzige Kopfhörer, der meine Erwartungen erfüllt. Den großen Bruder MM 450 fand ich auch recht verlockend, war aber nicht bereit für NoiseGard 100€ Aufpreis zu zahlen. Nicht lange überlegt, geklickt und schon zwei Tage danach stand der DHL-Mann mit meinem neuen Headset (der Kopfhörer hat ein integriertes Mikrofon, so ist auch telefonieren und Sprachsteuerung möglich) vor der Tür.

Schon beim auspacken ging die Awesomeness los. In der Verpackung finden sich neben dem eigentlichen Headset eine Tasche zum Transport, ein Ladegerät mit fünf verschiedenen Steckdosenadaptern (keine Ahnung für welche Länder). Einen Flugzeugadapter sowie eine Leitung mit 3,5mm Klinkenstecker, um auch bei leerem Akku noch Musik genießen zu können.

Dank A2DP landet der Sound in Stereo auf der Birne und mit der iOS Version 4.1 hat Apple es endlich geschafft AVRCP  einzubauen. So kann man auch mit dem iPhone die Navigationstasten an der rechten Ohrmuschel zum Fernbedienen des Players nutzen.

Den Klang finde ich bis jetzt super, aber man muss natürlich erwähnen, dass die im A2DP definierte Kompression der Daten verlustbehaftet ist. Man kommt also nicht ganz an CD-Qualität ran. Ich finde das nicht weiter tragisch, der Gewinn an Bewegungsfreiheit und Komfort macht das für mich wieder wett. Dass die Kompression nicht die Beste ist liegt unter anderem auch an meinem Player. Android soll angeblich besseren Klang liefern, das habe ich allerdings nicht getestet.

Fazit:
Bei dem Sennheiser MM 400 handelt es sich um ein solides, sehr gut verarbeitetes Headset. Es dämpft die Umgebungsgeräusche sehr gut, sodass auch leises Musik hören möglich ist. Die weichen Ohrpolster sorgen für hohen Tragekomfort bei gleichzeitig festem Sitz.  Einziges Manko ist der Preis, der mit 160€ nicht gerade niedrig ausfällt.

Nachtrag:
Ich höre abends im Bett gerne Podcasts. Da ich meine Frau dabei nicht beim schlafen stören will, ist die Lautstärke entsprechend leise. Wenn dann kein Signal vom Player kommt, kann man ein leises Fiepen hören. Sobald ein Signal kommt, ist es wieder weg.

Ihr habt fragen zu dem Teil? Dann schreibt mir einfach einen Kommentar :-)

thinkJD

 

 

 

12Aug/110

Orgelcomputertisch mit Geheimfach

Beeindruckende Tische hatte ich hier, hier und hier schon öfter aber dieses Teil setzt die Messlatte noch eine ganze Ecke höher!

"It is quite likely this is the coolest desk in the world! "
Sagt der Künstler Kagen Schaefer selbst von seinem Meisterwerk.

Drei Jahre hat er gebaut, der Tisch ist KOMPLETT aus Holz (sogar die Schrauben). Aber das ist längst nicht alles! Auf der Rückseite befinden sich hölzerne Orgelpfeifen, welche sich mithilfe der Schubladen spielen lassen.

Der Luftstrom für die Orgelpfeifen wird über einen ebenfalls hölzernen pneumatischen Computer geführt. Er vergleicht ständig die gespielte, mit der am Computer eingestellten Melodie. Sind beide gleich, öffnet sich ein Geheimfach.

Die zu spielende Melodie ist natürlich einstellbar!

Schaut euch unbedingt die komplette Page an unglaublich, was der Typ aus Holz bastelt.

thinkJD

11Aug/110

Wie Leica Objektive herstellt

Fast jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Fotografie befasst, bekommt ein leichtes Grinsen in die Mundwinkel, wenn er den Namen Leica hört. Im folgenden Video wird gezeigt, wie der Spitzenhersteller aus Solms mit viel Sorgfalt Objektive fertigt. Ein Augenschmaus!

Wo ich das gefunden habe? Na HIER!

thinkJD

15Jul/110

Von der GfK den Quoten und den Marktanteilen

Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, wie die Fernsehquoten eigentlich gemessen werden? Was es bedeutet, wenn eine Sendung 7.000.000 Zuschauer hatte, was mit den Zuschauern ist, die nur kurz eingeschaltet haben und wie eine Gruppe von von 5500 Haushalten repräsentativ für 40.000.000 Haushalte stehen kann?

Dann nehmt euch eine Stunde Zeit und schaut einfach mal das Video vom Fernsehkritiker zu diesem Thema an. Der hat nämlich keine Kosten und Mühen gescheut, ist zur GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) gefahren und hat Michael Darkow den "Managing Director Fernsehforschung" dazu interviewt.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=kN_asoAA-4o

Siehe auch:
WP: Gesellschaft für Konsumforschung
WP: Einschaltquote
WP:  Haßloch

thinkJD

14Jul/110

Künstliche Muskeln zum selber bauen

Die Möglichkeiten von Systemen mit künstlichen Muskeln sind enorm. Sie ermöglichen es die Natur viel besser nachzubilden als mit Drehbewegungen von Motoren. Gerade für die Bionik ist das ein unschätzbarer Vorteil.

In der Industrie sind die Vor- und Nachteile von künstlichen Muskeln schon länger bekannt, so ist es kein Problem die Teile bei FESTO oder anderen großen Herstellern zu bekommen. Soweit mir bekannt haben sie alle eine Gemeinsamkeit, sie werden pneumatisch betrieben.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=1dpB1yHxkuA&feature=player_embedded

Der Projektgruppe um den Roboter im Video geht einen anderen Weg, hier wird das Skelett mit Motoren bewegt. Die Mechanik dahinter ist zwar etwas komplexer bietet aber einige Vorteile. Im Vakuum oder unter Wasser zum beispiel ist es nicht so einfach Luft für pneumatische Aktoren herbeizuschaffen. Elektrische Energie ist in den meisten Fällen vorhanden. Auch die Kosten halten sich in Grenzen, da Motoren leichter und günstiger zu bekommen sind.

Als ich das Video geschaut habe, war ich sehr überrascht wie präzise die Bewegungen ausfallen, obwohl nur ein aktives Element ( der Motor mit der Winde ) die Bewegung steuert.  Auf dieser Seite könnt ihr euch den prinzipiellen Aufbau eines Skelettelements am Beispiel des Bizeps anschauen.

Was ich damit meine wird deutlich, wenn man sich den eigenen Bizeps mal genau anschaut. Für eine Bewegung werden immer zwei Muskeln benutzt. Ein Muskel zieht und der Andere hält dagegen (Flexor und Extensor). Die Bewegung wird ausgeführt indem man das Verhältnis von Zug und Gegenhalten variert. Das hat den großen Vorteil, dass man eine flüssige Bewegung und mehr Stabilität erhält. Der Arm schwingt nicht nach, er lässt sich sehr genau in eine neue Position bringen.

Bei dem Roboter im Video schwingt der Arm etwas nach, aber viel weniger als ich vermutet hätte. Ich frage mich, wie das im Detail gelöst ist.

Gefunden hier

 thinkJD

 

21Jun/110

High Speed Robot Hand

Ihr habt gerade Feierabend und lust auf ein schönes Video, welches das Geekherz höher schlagen lässt? Dann schaut euch das Mal an.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=BGgcGF1WAD0&feature=player_embedded
(via

Bis auf A B G E F A H R E N ! ! ! lasse ich das Mal unkommentiert.

P.s: Eigentlich wollte ich noch eine staunenden Smiley mit offenem Mund dazu posten, die schauen aber alle nach *lowjo* aus...

thinkJD

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