Künstliche Muskeln zum selber bauen
Die Möglichkeiten von Systemen mit künstlichen Muskeln sind enorm. Sie ermöglichen es die Natur viel besser nachzubilden als mit Drehbewegungen von Motoren. Gerade für die Bionik ist das ein unschätzbarer Vorteil.
In der Industrie sind die Vor- und Nachteile von künstlichen Muskeln schon länger bekannt, so ist es kein Problem die Teile bei FESTO oder anderen großen Herstellern zu bekommen. Soweit mir bekannt haben sie alle eine Gemeinsamkeit, sie werden pneumatisch betrieben.
httpvh://www.youtube.com/watch?v=1dpB1yHxkuA&feature=player_embedded
Der Projektgruppe um den Roboter im Video geht einen anderen Weg, hier wird das Skelett mit Motoren bewegt. Die Mechanik dahinter ist zwar etwas komplexer bietet aber einige Vorteile. Im Vakuum oder unter Wasser zum beispiel ist es nicht so einfach Luft für pneumatische Aktoren herbeizuschaffen. Elektrische Energie ist in den meisten Fällen vorhanden. Auch die Kosten halten sich in Grenzen, da Motoren leichter und günstiger zu bekommen sind.
Als ich das Video geschaut habe, war ich sehr überrascht wie präzise die Bewegungen ausfallen, obwohl nur ein aktives Element ( der Motor mit der Winde ) die Bewegung steuert. Auf dieser Seite könnt ihr euch den prinzipiellen Aufbau eines Skelettelements am Beispiel des Bizeps anschauen.
Was ich damit meine wird deutlich, wenn man sich den eigenen Bizeps mal genau anschaut. Für eine Bewegung werden immer zwei Muskeln benutzt. Ein Muskel zieht und der Andere hält dagegen (Flexor und Extensor). Die Bewegung wird ausgeführt indem man das Verhältnis von Zug und Gegenhalten variert. Das hat den großen Vorteil, dass man eine flüssige Bewegung und mehr Stabilität erhält. Der Arm schwingt nicht nach, er lässt sich sehr genau in eine neue Position bringen.
Bei dem Roboter im Video schwingt der Arm etwas nach, aber viel weniger als ich vermutet hätte. Ich frage mich, wie das im Detail gelöst ist.
Gefunden hier
thinkJD
Der Zippo Taschenofen. Nie mehr kalte Hände!
Ich habe es ja schon via Twitter angekündigt. Heute ist es eingetroffen, mein neues Gadget. Einen Taschenofen von Zippo.
Ich will auch gar nicht lange Worte machen, schaut euch mein Review an ![]()
Ja ... ich weiß, es steht auf dem Kopf. Das ist aber kein Bug, sondern ein Feature, so schaut es aus als würde ich mit euch am Tisch sitzen, und wer will schon NICHT mit mir am Tisch sitzen?
Mehr infos? Dann schaut euch doch die Wikipediaseiten dazu an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator
http://de.wikipedia.org/wiki/Taschenofen
http://en.wikipedia.org/wiki/Erythema_ab_igne
thinkJD
Der Kontinuumtransfunktionator äh nein, ich meine “Image Fulgurator”
Der Image Fulgurator ist ein sehr rätselhaftes und mächtige Gerät, dessen Rätselhaftigkeit nur durch seine Macht übertroffen wird.
Über den NSFW Podcast, den ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen kann, bin ich auf das folgende grandiose Gerät aufmerksam geworden:
Der Medienkünstler Julius von Bismarck hat eine Kamera zu einem Projektor umgebaut, indem er die Rückblende durch einen Blitz ersetzt hat. Anstelle eines unbelichteten Films kommt ein entwickelter Film in das Fach. Man schaut durch den Sucher, stellt auf das Objekt scharf und löst den Blitz aus. An dem fokussierten Objekt erscheint für wenige Sekundenbruchteile die Projektion des Bildes auf dem Film.
Die eigentliche awesomeness des Geräts geht aber von dem Auslöser aus. Dieser ist so konzipiert, dass er den Blitz dann auslöst, wenn er selbst den Blitz einer "fremdem" Kamera erkennt.
Jetzt muss man nur den Fulgurator auf ein gerne fotografiertes Ziel richten, fokussieren und abwarten. Wird von dem Objekt ein Bild gemacht, erkennt der Fulgurator den Blitz und projiziert für den Bruchteil einer Sekunde, nämlich genau der Zeit, in der die Kamera die Blende geöffnet hat, um den Sensor zu belichten, das Bild der Schablone auf das Ziel.
Ergebnis:
Auf dem fotografierten Bild ist, neben dem eigentlichen Bild, zusätzlich die Projektion des Fulgurators zu erkennen. Der Fotograf wundert sich, warum auf seinem Bild etwas anderes zu sehen ist, als er dachte fotografiert zu haben.
Ich finde das Projekt unglaublich toll! Schaut euch die Homepage an, es lohnt sich!
thinkJD
Ein paar CASTOR Fakten
Zuerst, ja ich bin ein Gegner von Atomenergie.
Warum ist ganz einfach erklärt, kein Umstand kann es rechtfertigen, Müll zu produzieren, der selbst in 2 Millionen Jahren noch tödlich strahlt.
Nur mal zum Vergleich, Menschen in ihrer heutigen Form gibt es gerade mal sei 6.000 Jahren auf der Erde. Wie kann man die Verantwortung für Ereignisse übernehmen, die vielleicht erst in den nächsten Millionen Jahren stattfinden werden? Richtig, gar nicht!
Daher ist es eine Schande gegenüber allen nachfolgenden Generationen. Von den katastrophalen Zuständen der alten Kernmeiler will ich gar nicht erst anfangen.
Ich habe eine sehr schön gemachte Doku gefunden, welche den Prozess relativ neutral zeigt. Ideal um sich einen kleinen Überblick über das Thema zu verschaffen:
Rein technisch betrachtet sind die Castoren echt tolle Behälter.
Sie haben die Aufgabe die Radioaktivität abzuschirmen (40cm Wandstärke), die Natur vor dem Inhalt zu schützen und vor allem die Wärme, welche durch den radioaktiven Zerfall entsteht, abzuleiten. Ihr Inhalt ist hochgradig radioaktives Material (das wirklich, richtig fiese Zeug), welches in Glas gegossen wurde.
Man nennt die fertigen Gebilde Glaskokille, sie sollen verhindern das eventuell eindringendes Wasser Material in die Umwelt spülen kann. Ob das funktioniert weiß man nicht. Man weiß noch nicht einmal was in dem Glas vor sich geht, welche Spaltprodukte sich gebildet haben und was sie mit der Glasstruktur machen.
Ein frisch befüllter Castor hat wie in der Doku schon erwähnt, eine Temperatur von 400°C. Nachdem der Behälter 30 Jahre stehend in einer Betonhalle gelagert wurde, hat er sich auf 200°C abgekühlt und kann in den Salzstock eingebracht werden. Natürlich ist dabei nicht klar, wie lange der Behälter dann noch durchhält.
Der Hersteller hat einige beeindruckende Videos von den Tests der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung):
httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=77A72A07B42D84D4
Bei solchen Information ist natürlich immer zu beachten von wem sie kommen, dass sie öffentlich sind (aufgrund des großen Drucks auf die Verantwortlichen wären negative Informationen wahrscheinlich nicht öffentlich) und dass wir keine verlässliche Quelle über Versuchsaufbau und Durchführung haben. So waren die Castoren bei den Falltests zum Beispiel leer, man kann nicht wirklich sagen wie sich ein voll befüllter Behälter in der selben Situation verhält.
Wie steht ihr zu diesem Thema? Seid ihr dafür, dagegen oder ist es euch völlig wurscht?
thinkJD
Der Spanning-Tree-Protocol Song oder so
Wie funktioniert eigentlich das Spanning-Tree Protokoll?
Am besten wäre wir fragen die Erfinderin, die muss es ja wissen
Gut, wenn euch durch das hübsche Stimmchen ihrer Tochter nicht das Trommelfell geplatzt ist, sollte alles klar sein.
Jetzt kann die CCNA-Prüfung ja kommen (wenn es denn nur so einfach wäre ... )
thinkJD
Gefunden -> Hier