Platinen ätzen im RaumZeitLabor
Gestern hatten wir einen super Workshop in meinem Lieblings Hackerspace dem RaumZeitLabor in Mannheim.
Fabster gab mit viel Liebe zum Detail seine Erfahrung in der hohen Kunst der Leiterplattenherstellung zum Besten. In der Galerie könnt ihr die einzelnen Schritte gut nachvollziehen. Zuerst wurde das Negativ via selbst gebautem GesichtsbräunerScannerBelichter belichtet. Der nicht ausgehärtete Fotolack wurde im nächsten Schritt (entwickeln) gelöst. Man kann auf dem zweiten Bild gut erkennen, wie sich der Lack in feinen Schlieren von der Platine löst.
Nach 15 Minuten in der Ätzküvette löst sich das nun unbelackte Kupfer bei molligen 50° in der NatriumPerSlufatLösung.
Auf dem Bild fünf und sechs könnt ihr das Ergebnis bewundern. Ich war echt erstaunt, dass wir es geschafft haben bei nahezu jedem Versuch, reproduzierbar gute Ergebnisse zu erzielen. So wie es ausschaut, bin ich mit meinen bis dato so geliebten Lochrasterplatinen fertig. Man wird älter (und erfahrener).
Eine genaue Beschreibung des Prozess könnt ihr in unserem Wiki nachlesen.
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Knallharter Vintage Mechanik Porn
Das Video stammt aus einem längeren Werk von dem Filmemacher Ralph Steiner. Ihr bekommt darin zehn geballte Minuten Vintage Mechanic Porn, unterlegt mit klassischer Musik. Auf keinen Fall entgehen lassen!
(via Automation Blog)
Na? Hab ich euch zu viel versprochen?
thinkJD
SMD Löten? Kein Problem!
Gut, jeder der es zum ersten Mal versucht hat wird die Überschrift ein wenig belächeln. Aber es stimmt, jeder kann SMD löten, man muss nur wissen wie. In dem folgenden Video könnt ihr euch ein paar Tipps und Tricks abschauen.
Gerade um ICs zu löten, solltet ihr euch eine Tube Löthonig besorgen. Dieser verhindert, wenn man die Pads damit einkleistert, zuverlässig Brückenbildung. So könnt ihr einfach mit der Lötspitze an den Pins vorbeifahren und Lot zuführen. Die Pins bleiben dabei sauber getrennt.
Wie das genau ausschaut, zeige ich euch natürlich auch noch:
httpvh://www.youtube.com/watch?v=FGr3GRQdZZc
So und jetzt viel Spaß beim brutzeln
Gefunden auf: DangerousPrototypes
thinkJD
MoodPxl v1.0 das vorläufige Projektende
Da bin ich wieder!
Alles abgeschlossen, geTeXt, gedruckt, gebunden, optimiert, präsentiert, bewertet, aus, vorbei! Endlich wieder Zeit für mein Blog und ein paar spannende zukünftige Projekte (ich hab da schon so einiges auf Lager).
Sagt Hallo zu MoodPxl v1.0:
Demnächst werde ich euch dann mit den technischen Details bombardieren.
thinkJD
Projekt MoodPixel Teil 3 es kommt Licht ins Dunkel
Wie ihr sicher bemerkt habt, ist es hier sehr ruhig geworden. Das hat keineswegs mit mangelnder Lust zu tun, mir fehlt einfach die Zeit. Ich habe im Moment beruflich und privat sehr viel um die Ohren. Dazu rückt der Abgabetermin für mein Abschlussprojekt immer näher!
Ich habe immer noch nicht so richtig realisiert, dass ich nur noch neun Schulabende vor mir habe, dann ist es erledigt. Ich weiß schon gar nicht mehr was ich nach den Vier Jahren Abendschule alles mit meiner neu gewonnenen Freizeit anstellen soll. Vielleicht mache ich noch irgendeine andere Fortbildung, suche mir einen Nebenjob oder übernehme die Weltherrschaft ... wir werden sehen.
Jetzt hat erst einmal mein Abschlussprojekt Priorität. Es sind nur noch zwei Monate Zeit und ich liege etwas hinter meinem Zeitplan. So wie es ausschaut, wird wohl ein gutes Stück von meinem Jahresurlaub dafür geopfert werden. Aber ganz so schlecht schaut es jetzt auch wieder nicht aus, ein paar Fortschritte konnte ich schon verzeichnen.
Die LEDs haben jetzt einen ordentlichen Rahmen aus Polyoxymethylen (in der Fachsprache auch Plastik genannt
). Dieser ist mit Löchern, welche in Verbindung mit dem Lüfter im inneren für frischen Wind sorgen sollen, versehen. Ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle, kann ich noch nicht genau sagen.

Die Treiber sitzen jetzt so nah wie möglich an dem LED-Modul. Da die Treiber nicht gerade unerhebliche Lasten sehr hochfrequent schalten, kommt es sonst zu allerlei lustigen Effekten. Ground-Bounce ist da nur das geringste Problem. Die etwas schlechter gewordene Kühlung nehme ich dabei in Kauf. Um einen drohenden Hitzetod rechtzeitig zu erkennen, habe ich dem Leistungsteil noch einen Temperatursensor spendiert. Das sorgt später auch für einen höheren WAF, Stichwort Lüfterregelung. Den Sensor hatte ich eh schon lange auf dem Schirm, es handelt sich dabei um einen Maxim DS18B20. Warum ich mich gerade für diesen entschieden habe und was ihn so sexy macht, erzähle ich euch ich in einem anderen Artikel
Der schon angesprochene Lüfter befindet sich direkt unter dem Kopf. Ich hätte NIE gedacht, dass so ein kleiner Lüfter (30mm) soooo teuer sein kann! Das Loch an der Seite ist zur Durchführung der Kabel vom LED-Kopf gedacht. Wenn das Gehäuse geschlossen ist, ist er auch auf voller Drehzahl fast nicht mehr zu hören.
Die Steuerplatine musste wesentlich kompakter werden. Meine SMD-Pläne habe ich wieder über Bord geworfen, das ist zeitlich einfach nicht mehr drin. Das blaue Teil ist ein step down converter von Murata, die wahrscheinlich eleganteste Möglichkeit von den 28V LED-Spannung 5V für den Mikrocontroller zu generieren. Er ist mit 2A belastbar und hat einen Wirkungsgrad von über 98%. Leider ist auch dieses Bauteil nicht gerade günstig aber was tut man nicht alles für den Umweltschutz. Die Kondensatoren auf der rechten Seite sollen den Regelkreis des Spannungswandlers am schwingen hindern. Außerdem puffern sie Lastspitzen ab. Sie sind noch ein wenig schwach dimensioniert. Mal schauen was ich noch in der Baustelkiste habe.
Anfangs war ich noch sehr begeistert von dem Fädeldraht (das rote auf dem Bild), mittlerweile hat sich das aber etwas gelegt. Zum einen wird die Verdrahtung unübersichtlich und hässlich, zum anderen muss man ewig an den Lötstellen herum brutzeln, was sich erstens negativ auf die Bauteile auswirkt und zweitens unschöne Lötstellen hinterlässt. Für den Prototyp bleibt das erst mal so, später will ich das anders haben.
Mit der anderen Seite bin ich noch nicht fertig geworden. Man kann die Transistoren sehen, welche hoffentlich verhindern, dass mit die LED noch einmal abraucht. Das geht langsam in die Ersparnisse :-) Hier fehlen noch das Funkmodul die RTC (Echtzeituhr) und der Controller für den Touchsensor. Die Transistoren hätten durchaus auch kleiner sein können.
Zusammen flutscht das jetzt wunderbar in die Röhre. Auf Steckverbindungen habe ich absichtlich verzichtet. Das Innenleben soll so stabil wie möglich sein, lose Teile machen sich in einem Metallgehäuse nicht so gut. Die Kanten werden noch mit Moosgummi beklebt, das alles sicher sitzt und nicht verrutscht.
Ich bin recht zuversichtlich, dass ich diese Woche noch dazu komme, die Funkstrecke aufzubauen. Zur not mit tatkräftiger Unterstützung von diesem tollen Logic-Analyzer. Es handelt sich dabei um einen "Saleae Logic". Mal abgesehen von dem tollen Design, bringt er noch viele andere tolle Features mit. Da währe zum Beispiel: Software für Windows, Mac und Linux, ein ausgezeichneter Support und ein fairer Preis. Dazu werde ich aber noch einen eigenen Artikel veröffentlichen.
thinkJD
Wie die DSPs von TI hergestellt werden
Bei meinen Streifzügen durch die unendlichen Weiten des Netzes bin ich über dieses tolle Video gestolpert. Es zeigt, wenn auch nur rudimentär, die Herstellung von einem digital signal processor von Texas Instruments.
Die haben sogar Roboter an der Decke herum fahren, um die Wafer von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation zu befördern. Einfach unglaublich, wie viel Arbeit man investieren muss, bis man so einen Chip in der Hand hat. Noch viel unglaublicher ist, dass dieses Chips dann so günstig verkauft werden können.
(via)





