Gillys Handyblogparade
Da schaue ich heute in meinen Feedreader und Gilly hat ne super Blogparade gestartet.
Es geht um das Wichtigste in meiner Hosentasche. Mein Handy, ein Leben ohne könnte ich mir nicht mehr vorstellen, ist es doch mittlerweile zur vollständigen Kommunikationszentrale geworden.
Also, ein paar Zeilen zu meinem Handy:
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Von welchem Hersteller ist dein Handy?
Apple
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Welches Modell?
Ich habe ein iPhone 3G ,welches mir bis jetzt immer treue Dienste geleistet hat. Ich habe den Kauf des doch recht teuren Telefons nie bereut.
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Bist du zufrieden mit deinem Handy?
Ich bin, wie oben schon beschrieben, äußerst zufrieden! Das Gerät hat mein Onlineleben komplett auf den Kopf gestellt. Ich glaube meine Feed-Abos haben sich verdoppelt, Twitter wurde plötzlich Thema und ich schreibe fast nur noch eMails anstatt SMS.
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Welches Handy hättest du gerne, wenn du dir ein Gerät aussuchen könntest?
Ich würde dieses hier nehmen. Nach dem Verkauf springt dann ein schönes Häuschen für mich raus
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Prepaid oder Vertrag?
Auf jeden Fall Vertrag. Ich habe noch nie etwas von Prepaid gehalten. Leider sind die Anbieter noch nicht im 21 Jahrhundert angekommen. Die Laufzeiten sind bei den meisten echt unterirdisch.
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Hast du einen Datentarif?
Klar, ohne kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Wenn ihr auch mitmachen wollt, scheut doch einfach mal bei Gilly vorbei. Kleiner Tipp, es gibt etwas zu gewinnen
thinkJD
Ich und der Fuuuuuuuu-Punkt
Achtung, Achtung, es folgt ein vor Selbstmitleid strotzender Artikel, bitte weitergehen!
Wer sich beruflich und privat viel mit IT beschäftigt (seinen Charakter auf 70 Leveln meine ich nicht), kommt früher oder später an einen Punkt.
Ich nenne ihn den "Fuuuuuuu-Punkt"
Ist man an ihm angekommen, läuft es meist nach dem gleichen Schema ab. Man denkt ernsthaft darüber nach, den ganzen Kram sein zu lassen und sich ein anderes Hobby zu suchen. Man hat keine Lust mehr auf die ganze Scheiße (ich habs nicht so gemeint), meckert, zetert und rebelliert, holt sich einen Kaffee und geht zurück an die Arbeit. Daraus schließe ich, wir sind letztendlich Masochisten und stehen auf den Scheiß…
Im Gespräch mit anderen „Computertypen“ merkt man schnell, dass man nicht der Einzige ist dem es so geht. Nicht umsonst führen wir die Burn-Out Statistiken an. Oder sind zumindest stark am Aufholen.
Was mich interessiert ist, wie kommt der Fuuuuuuu-Punkt überhaupt zustande?
Was bewegt uns weg vom liebsten Hobby nur um im Anschluss wieder darauf zurück zu kommen.
Meine Gedanken dazu möchte ich euch (wie immer) nicht vorenthalten.
Meiner Meinung nach liegt es am fehlenden oder falschen Feedback.
Positives Feedback ist ohnehin extrem selten, ob das an fehlendem Verständnis der Vorgesetzten\Kunden\Auftraggeber liegt oder ob es schlicht Ignoranz gegenüber dem meist introvertierten und somit sozial (vermeintlich) schlechter gestellten IT-Menschen ist kann ich jetzt nicht beurteilen. Fakt ist, es gibt selten ein „Junge, das hast du echt gut hin bekommen“.
Ein weiterer Fakt ist, wenn einmal, auch nur die kleinste Kleinigkeit, nicht wie erwartet funktioniert. Eskaliert die Situation schneller, als Jansen einen Internet-Reset-Knopf fordert.
Hattet ihr mal ne hysterische Sekretärin an der Strippe, die das (von ihr geforderte) neue Office 2007 Paket installiert bekommen hat? Falls ja, wisst ihr genau was ich meine.
Ich habe ein paar Freunde die im Firstlevel Support arbeiten. Die könnten euch Geschichten erzählen, da wird’s einem schlecht bei.
Zu den oben genannten Problemen, kommt noch ein weiteres hinzu. Wir können nicht richtig abschalten, zumindest die Meisten von uns.
Der Gabelstaplerfahrer geht nach Feierabend einfach nach Hause. Dort gibt es erstens keinen Stapler zum rumfahren und zweitens zerbricht er sich garantiert nicht den Kopf, in welches Regal er heute was eingeräumt hat. Bei den IT-Leuten ist das anders.
Zuhause angekommen, zieht man noch einmal ein Resümee über den Arbeitstag, denkt darüber nach, ob man diese oder jene Codezeile nicht noch eleganter hin bekommt. Wenn man Pech hat, wird man angerufen sich doch mal „schnell“ per VPN ins Netz zu hängen und einen Bug zu fixen. Da ist es doch kein Wunder, wenn man irgendwann ausklinkt.
Was könnte man tun?
Dass Feedback wichtig ist, habe ich ja schon geschrieben. Vielleicht sollte man selbst mal etwas austeilen. Zum Kollegen ins Nachbarbüro gehen, sich ein wenig über sein Projekt unterhalten und einfach mal sagen: „Hey, das war ne coole Idee. Kannst du mir mehr erzählen? Ich würde das bei mir auch gerne so umsetzen.“
Beim Gespräch mi einem Vorgesetzten, kann man auch gerne mal die Leistungen eines Kollegen zu Sprache bringen. „Ja, das hat der XY programmiert. Ist doch Wahnsinn wie schnell das lädt oder?“
Glaubt mir, ihr steht dadurch nicht schlecht oder schwach da und falls es euer Kollege mit bekommt, könnt ihr euch sicher sein, dass er euch auch mal einen kleinen Dienst erweist. Dass solche Aktionen Wunder wirken, was das Arbeitsklima angeht, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Weiterhin sollte man nicht alles so schwer nehmen. Ich versuche mich immer in die Lage des (im Moment) hilflosen Users, zu versetzen. Dann versteht man einen Wutausbruch evtl. besser. Ich höre mir die Geschichte einfach mal an und versuch freundlich zu einer Lösung zu kommen. Mir ist es schon oft passiert, dass einen Tag später das „Arschloch“ aus der Buchhaltung angerufen hat, um einfach mal danke für die unkomplizierte Lösung zu sagen.
Kopf hoch Jungs (und Mädels) das wird schon.
Habt ihr auch ein paar wilde Geschichten auf Lager? Dann lasst mir doch einen Kommentar da, Feedback und so, ihr wisst schon
thinkJD
8-er Tag
Ich wurde von Madame Hutch getaggt. Früher hieß es Stöckchen, heute Tag. Für die Älteren unter euch, das war wie damals mit Raider und Twixx.
Es funktioniert folgendermaßen:
Man beantwortet die acht Fragen und denkt sich dann acht Neue aus. Am Ende sollte man noch acht weitere Personen Taggen, alles klar?
Prima! Los gehts
1.) Benutzt du lieber den guten alten Pc oder doch das Notebook?
Zu Hause benutze ich fast ausschließlich mein Notebook. Das hat gleich zwei vorteile, mann kann bequem dabei sitzen und hat seine Liebste bei sich ![]()
Beim Arbeiten, bin ich froh vor einem richtigen PC mit guten Eingabegeräten zu sitzen. Am wichtigsten ist ein großer Monitor, um alle Programme und ihre Toolboxen komfortabel anordnen zu können.
2.) Sommer oder Winter?
Beides
Ich mag den Sommer, ich mag die Hitze und das Abends verschwitzt im Bett liegen.
Am Winter liebe ich den Schnee und knackige Kälte, bei geringer Luftfeuchtigkeit. Ausserdem ist es die Zeit für meinen Lieblingssport:
Snowboarden
Die Lernkurve ist am Anfang recht steil, man sieht aber schnell Fortschritte, genau wie beim Coden. Man freut sich jeden Tag über neue Fortschritte seiner Technik und das Knistern des Schnees unter dem Brett ist eins der schönsten Geräusche die ich kenne. Bei "Kaiserwetter" auf dem Berg, die Aussicht bei einem eisigen Weizen genießen, ist das Tüpfelchen auf dem I.
3.) Sekt oder Selters?
Selters natürlich, ich hatte den Vorteil nicht mit Tee oder Süßgetränken aufzuwachsen. Mein Lieblingsgetränk = Kaltes klares Wasser ![]()
Am libschte äh driddel Silwerbrunne un zwe Driddel droggene Riesling im Dubbeglas.
Mol ehrlisch, en pälzer Buh wu ke Scholle dringe mag, des gibbts doch garnet odda?
4.) Was ist dein Lieblingsessen (Rezept?)?
Mein Nudelsalat, Rezept? Nee, das kannste vergessen, komm zum Grillen vorbei und finds selbst raus
5.) Dein wichtigstes Ritual?
Das ist einfach, immer wenn ich das Haus verlasse, fasse ich mir an alle Hosentaschen. Ich habe mittlerweile ein Gespür für alle meine Gegenstände in der Tasche. Das Haus ohne Schlüssel oder Handy zu verlassen, ist mir noch nie passiert.
6.) Was darf in deiner (Hosen-)Tasche niemals fehlen?
Ah, passend zur vorherigen Frage.
Links: Schlüsselbund (reduziert auf das aller aller Nötigste) - Kleingeld
Rechts: Handy
Hinten links: Merk- und Einkaufszettel
Hinten Rechts: Geldbeutel, wobei man das nicht machen sollte, davon bekommt man Haltungsschäden.
7.) Was war dein gruseligster Moment?
Lacht ruhig, aber mein gruseligster Moment dauerte Monate an. Ich habe als Kind den folgenden Film durch den Türspalt gesehen (sollte eigentlich schlafen):
http://www.youtube.com/watch?v=LqUDr6pTkfY
Ich habe ohne zu lügen, zwei Wochen lang kein Auge zu gemacht. Auch heute hat der Film mein Bild von Clowns versaut. Danke Stephen!
8.) Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss?
Da gibt es mehrere:
5. Requiem for a dream (Aber vorsicht, ich habe lange zum Verarbeiten gebraucht)
Kommen wir zu meinen Acht Fragen:
- Nenne ein Erlebnis, an das du dich immer wieder gerne erinnerst.
- CDU oder SPD (nix von beidem gillt nicht, pah ich bin hier der Diktator.
- Der Tag hat 24 Stunden, welche davon ist deine liebste?
- Eine Tatsache, die du in letzter Zeit richtig gut findest.
- Bildzeitung oder Süddeutsche?
- Was war der am Schwersten zu verdauende Film, den du in letzter Zeit gesehen hast.
- Was ist den Lieblingsbuch?
- Hast du ein Hobby, wenn ja welches?
Ich Tagge:
HDI
Gilly
Asu
Angelslayer
Und alle, die die Fragen in den Kommentaren oder in ihrem Blog beantworten möchten.
Wie schaut mein Schreibtisch aus?
Stöckchen kommen immer gut, also habe ich mir dieses "Wie sieht dein Schreibtisch aus" Stöckchen von http://www.pulverpara.de/ aufgegriffen und stelle euch mal mein Spielzimmer vor
Ja, ich hab nicht nur einen Schreibtisch, ich hab sogar mein eigenes Zimmer, das brauche ich auch, da Madame_Hutch nicht so sehr auf gesunden Kabelsalat steht wie ich
Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.
Mein PC ist nicht mehr der jüngste, da er aber nicht zum Spielen benutzt wird, kann man ihn noch gut brauchen. Außerdem sitze ich eh mehr vorm Notebook.
Weiter seht ihr meine Bastelecke zusammen mit meinem vorletzten Projekt, leider komme ich seit ich abends zur Schule gehe nicht mehr so oft zum Basteln.
Das wird sich aber möglichst bald wieder ändern, ich habe zum Beispiel vor in dem neuen Hackerspace, der bei uns in der Nähe die Pforten geöffnet hat, nach gleich gesinnten für gemeinsame Projekte zu suchen. Zusammen macht es erstens mehr Spaß und bringt zweitens mehr Motivation.
Nehmt euch das Stöckchen wenn ihr möchtet, ich freue mich eure Schreibtische zu sehen
thinkJD
#FollowFriday 25.06.2010
Wie ihr vielleicht wisst, kam ich über Twitter zu meinem Blog. Darum und weil die Twitter Kategorie so leer ist, mache ich den FollowFriday heute mal hier
Der FollowFriday ist ein Twitter Meme, welches ausgehend von diesem Tweet (Bild links
) im Twitterversum losgebrochen ist. Der Ersteller hatte keine Ahnung, dass es so gigantomanische Ausmaße annehmen würde. Mittlerweile ist der #FollowFriday weltweit vertreten, und man kann sich nur schwer entziehen.
Um mich für die vielen unterhaltsamen Tweets und netten Konversationen zu bedanken, mache ich den FF heute mal hier, so habe ich viel mehr Platz, meine Lieblingstweeple vorzustellen. Natürlich habe ich auch die dicken Dinger, wie das Haekelschwein oder dem Vergraemer in der Timeline, die bleiben aber bewusst außen vor.
Dann mal los
@silbensaat
Der Solaris Mann. Er Twittert über den Alltag eines Sysadmins, hat ein absolut geniales Projektmanagementsystem entwickelt
Er ist immer für ein Bier zu haben. Wir teilen den Gedanken einen Gemüseladen zu eröffnen.

@madame_hutch
Abgesehen davon, dass sie meine Freundin ist, und sich immer mehr zum Geek entwickelt, lese ich gerne ihre Artikel. Mein Tor zur Frauenwelt sozusagen
Sie denkt über eine Kariere beim BND nach und trägt geheime Überwachungstechnik an der Haarspange.
@geheimratd
Der Serverstreicheler mit der Maus im Büro. Er meint auf nem Mac könnte man nicht zocken und wird es ganz sicher irgendwann schaffen, die "Amis" beim Basketball zu schlagen. Die Büromaus hat noch keinen Namen, helft ihm einen zu finden.
@minus78
Die C# Fee mit dem Gewissen Etwas, ihre Tweets gehen runter wie Butter, und wenn sie so weiter macht, wird sie bald vom Lobo gefavt
@slashme
Kennt ihr Samson aus "Chip und Chap"? Wisst ihr noch, was passiert wenn er Käse riecht?
Bei ihm ist es dasselbe, allerdings mit Hochland Arabica. Erinnert mich immer daran mal wieder einen Kaffee zu trinken. Sein Blog hat mir schon bei so manchem MAC-Problem geholfen.
@Stereolino
Der technische Redakteur, ihr habt ne Frage zu ODB? Er kann sie euch beantworten. Hat immer einen guten Spruch parat.
So das wars erst mal, ich hoffe es hat euch gefallen ![]()
thinkJD
Wie bohrt man tiefe Löcher?
Ich wollte schon lange einen Artikel über dieses Thema schreiben. Das Gerüst liegt schon seit den Anfängen dieses Blogs in den Entwürfen. Als ich letztens dises hier bei Asu gelesen habe, ist mir wieder eingefallen das da was schlummert.
Aber um was geht es eigentlich?
Die Frage war, wie bohrt man ein so tiefes Loch wie auf dem oben verlinkten Schaubild?
Um zu erklären wie das funktioniert, muss ich erst erklären wie es nicht funktioniert und warum.
Dann widmen wir uns der aktuellen Technologie, und wie die angesprochenen Probleme gelößt wurden. Bis wir zum Schluss zum berühmten Blow Out Preventer kommen, der seit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko relativ bekannt ist.
Los gehts, Enjoy 
Beim Bohren, insbesondere in so große Tiefen, gibt es drei grundlegende Probleme:
- Der Bohrer ist nicht unendlich lang
Klingt logisch, mit einem normalen Bohrer, müsste man einen 2 Kilometer hohen Turm bauen, um ein ebenso tiefes Loch zu bohren. Das ist so nicht praktikabel, man muss also einen Weg finden, den Bohrer zu verlängern. Wo wir auch schon beim nächsten Problem angekommen sind. - Der Bohrer muss sich drehen
Logisch, mögt ihr jetzt sagen, wenn man es aber weiter durchdenkt, merkt man schnell wo die Grenze ist. Man kann keine so lange Stange einfach so drehen. Denkt nur an das Gewicht. Außerdem ist die Verletzungsgefahr bei so einer, sich drehenden Welle extrem groß. - Der Korkenzieher Effekt
Ein normaler Bohrer, wie er zu Hause in der Garage liegt, reicht vielleicht aus um ein 20cm tiefes Loch in die Wand zu bohren. Um mehrere Kilometer tiefe Löcher zu bohren, ist er aufgrund seiner Spindelform nicht geeignet. Diese soll das abgetragene Material wie eine Förderschnecke nach Außen transportieren. Da die Spitze des Bohrers nur unwesentlich größer ist als der Schaft, reiben die Seiten des Bohrers an der Außenwand des Bohrlochs.
Es kommt zum sogenannten Korkenzieher Effekt.
Bei zunehmender Tiefe, und somit zunehmender Reibung, muss immer mehr Kraft aufgewendet werden, um den Bohrer zu drehen. Gleichzeitig drückt er mit immer größerer Kraft auf die Spitze. Das geht so lange gut bis der Bohrer reißt.
So jetzt wird es spannend!
Die Lösung aller Probleme und das Bohren, in nie da gewesene Tiefen, sind möglich dank dem Turbodrill. Ich glaube Turbodrill, das ist der Markenname, richtig heißt das Teil Bohrturbine, aber wir sagen ja auch Tempo-Taschentuch.
Der Turbodrill besteht aus drei Teilen. (Verdammt viele Aufzählungen, in diesem Blogpost)
- Das Bohrgestänge
Ist nichts anderes als ein Rohr, auf beiden Enden ist ein Gewinde geschnitten, so kann man mehrere Rohre zusammen schrauben. Das löst schon einmal das erste Problem. Man kann einfach bohren bis das Rohr im Boden verschwunden ist, dann schraubt man am Ende einfach ein neues Rohr an und weiter gehts. Das Anschrauben nennt man Kontern, das Abschrauben nennt man Brechen. Innen sind die Rohre hohl (äh logisch, es sind Rohre), durch das Innere wird eine Bohrflüssigkeit gepumpt, was es damit auf sich hat, erkläre ich später. Das ist ein Thema für sich
- Die Bohrturbine (oder der Hydraulikmotor)
Sie besitzt den selben Durchmesser wie das Bohrgestänge, allerdings ist sie nicht hohl. Im Inneren befinden sich Rotorblätter wie bei einem Flugzeugtriebwerk. Die vorbeiströmende Flüssigkeit bringt die Rotorblätter zum drehen. Stellt euch das jetzt nicht all zu langweilig vor. Die Fließgeschwindigkeit der Bohrfüssigkeit beträgt 790Kilometer pro Stunde. Das ist verdammt schnell. Entsprechend schnell dreht die Bohrturbine, sie ist am unteren Ende des Bohrgestänges angebracht und treibt das dritte Teil im Bunde an. - Den Meißel, man kann ihn auch Bohrkopf oder Bohrkrone nennen.
Er besitzt drei gegenläufig drehende Räder, die Zacken sind alle mit kleinen Karbitspitzen ausgestattet. In der Mitte befindet sich eine Düße, an der die Bohrflüssigkeit austritt. Der Bohrkopf ist das Teil mit dem größten Verschleiß. Er ist ein ganzes Stück größer als das Bohrgestänge. Warum? Dazu kommen wir später.
Das wars fürs erste von dem Turbodrill und den durch ihn gelößten Problemen. Im nächsten Teil des Artikels, geht es um die Spülflüssigkeit. Sie spielt vielleicht die größte Rolle bei diesem Bohrverfahren. Außerdem klären wir die Frage, warum das Bohrgestänge so viel kleiner ist als der Bohrmeißel. Ihr dürft gespannt sein
thinkJD
Hier gehts zum zweiten Teil.
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