thinkJDs Blog WhooHoo es blinkt!!!

1Apr/12Off

Sound Art im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ist zurzeit die Ausstellung »Sound Art. Klang als Medium der Kunst« zu besuchen.

Ausgestellt sind Audiovisuelle Kunstwerke von über 90 Künstlern. Neben vielen nicht so dollen Installationen waren einige richtig coole Sachen dabei. Zum beispiel ein riesiger Turm aus Lautsprechern. Auf einem Schild stand eine Telefonnummer, die man anrufen konnte, um über den Turm zu kommunizieren.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 06.01.2013 und kostet 8€ Eintritt. Schüler, Studenten und Besitzer einer Bahncard kommen für 5€ rein. Schaut mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid.

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thinkJD

20Jan/12Off

Das Spiel mit dem Tod

Ich habe das folgende Video beim kotzenden Einhorn gefunden. Weil ich es so toll fand, habe ich es gleich auf den üblichen Social Networks verbreitet, wo ich unglaublich oft darauf angesprochen wurde. 

Nehmt euch die halbe Stunde Zeit und schaut das Video bis zum Ende. Es lohnt sich!

“Oleg sucht den ultimativen Kick, das Spiel mit dem eigenen Leben. In einer verlassenen Kaserne treffen sich ein paar Maenner, um wie in einer Kriegssituation mit scharfen Waffen aufeinander zu schiessen.”

 

thinkJD

17Jan/12Off

Croudfounding Aktion: “Die Mondverschwörung”

Durch NSFW wurde ich vor einiger Zeit auf den Film "Die Mondverschwörung" aufmerksam. Leider lief er  nur in sehr wenigen, ausgewählten Kinos und ich hatte keine Gelegenheit ihn mir anzusehen.

Einige Zeit später bin ich beim durchgehen meiner Filmliste wieder über "Die Mondverschwörung" gestolpert. Da ich keine DVD dazu gefunden habe, hab ich mich auf einschlägigen Seiten nach dem Film umgesehen, wo ich über den folgenden Text gestolpert bin: 

Hallo, Leute
euer Interesse an meinem Film „Die Mondverschwörung“ freut mich, aber gleichzeitig ärgert es mich, wenn hier nach einer downloadmöglichkeit für lau gefahndet wird. „Die Mondverschwörung“ kann aus rechtlichen Gründen erst gegen Ende des Jahres als DVD - oder wie der Vorgänger-Film „Deckname Dennis“ (erhältlich unter onlinefilm.org - Deckname Dennis | Lifestyle, Kom, Comedy | Thomas Frickel - legal torrent download ) zum legalen download herausgebracht werden. Auf die Einnahmen aus diesen Vertriebsformen bin ich dringend angewiesen, denn der Film hat bis jetzt noch nicht einmal seine Herausbringungskosten eingespielt – von dem Geld, das ich selbst in die Produktion gesteckt habe, einmal ganz zu schweigen.

Der Versuch, geklaute Kopien meiner Filme aus dem Netz zu fischen, ist deshalb keine Geringfügigkeit. Er schadet auch nicht irgend einer anonymen „Content-Mafia“, sondern das rippen eines solchen Films würde es mir (und wahrscheinlich auch anderen) unmöglich machen, in Zukunft noch derartige Filme zu realisieren. Bei der lausigen Bezahlung (zum Beispiel durch das Fernsehen) ist das sowieso schon ein Kraftakt, und wenn ich zum Schluss auf meinen Schulden sitzen bleibe, nur weil einzelne von euch meinen, dass meine Arbeit nichts wert ist, wird mir das Risiko einfach zu groß. Dann werdet ihr euch in Zukunft eure Filme leider selbst backen müssen.

Denkt wenigstens mal darüber nach!

Cool dachte ich mir und habe mir Deckname Dennis direkt gekauft, geschaut, für gut befunden und weiterempfohlen. Aber mein eigentliches Ziel hatte ich ja immer noch nicht erreicht. Ich also dem Regisseur Thomas Frickel eine E-Mail geschrieben, um nachzufragen, wie er sich das vorstellt. Wie will er mit dem Film die Kosten einnehmen, wenn man ihn nirgendwo kaufen kann.

Folgende Antwort habe ich darauf erhalten:

Lieber Jan-Daniel Georgens,

bitte seien Sie nicht frustriert. Ich werde Ihnen und den anderen "Fans" in den nächsten Tagen ein Angebot zur DVD-Herausbringung machen - und zwar plane ich, die DVD über eine "crowd funding"-Aktion vorzufinanzieren. Ich melde mich wieder, sobald ich mit den Vorbereitungen durch bin. Versprochen!

Mit freundlichem Gruß

Ihr
Thomas Frickel

Sooo ... und Heute, habe ich wieder eimal danach geschaut und die in der Mail versprochene Aktion gefunden -> Schaut es euch doch mal an, ich finde es lohnt sich!

thinkJD

 

15Okt/11Off

Roboter, jede Menge Roboter!

Wenn ihr mich via Twitter auf dem Schirm habt, ist es euch nicht entgangen. Ich war dieses Jahr endlich mal wieder auf der Motek in Stuttgart.

Die Motek ist eine Fachmesse für Automation und Handhabungstechnik. Viele große und kleine Automatisierungstechnik Hersteller, wie zum Beispiel Festo, Item, Stäubli, Motoman und Epson sind dort mit ihren Ständen vertreten.

Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch (2009) hat sich einiges geändert. Delta-Roboter  scheinen immer beliebter zu werden. Sie sind recht günstig und vor allem extrem schnell. Das freut mich, da ich den Teilen einfach gerne bei der Arbeit zuschaue.

Siemens habe ich nirgendwo gesehen, fand ich aber auch nicht wirklich schade. Meine Meinung zu dieser Firma kennt ihr ja. 

Vom Festo-Stand war ich dieses mal enttäuscht. Als ich das letze mal dort war hatten sie noch viel Material aus ihrer Bionik-Forschungsabteilung dabei. Dieses mal war das eher dünn. Trotzdem hatten sie den wahrscheinlich größten Stand auf der Messe. Vor jedem Demo-Kasten stand ein Mitarbeiter, den man mit Fragen löchern konnte. So etwas leisten sich die wenigsten Hersteller.

Sooo Bilder gibt’s natürlich auch noch:

thinkJD

14Okt/11Off

SMD Löten? Kein Problem!

Gut, jeder der es zum ersten Mal versucht hat wird die Überschrift ein wenig belächeln. Aber es stimmt, jeder kann SMD löten, man muss nur wissen wie. In dem folgenden Video könnt ihr euch ein paar Tipps und Tricks abschauen.

Gerade um ICs zu löten, solltet ihr euch eine Tube Löthonig besorgen. Dieser verhindert, wenn man die Pads damit einkleistert, zuverlässig Brückenbildung. So könnt ihr einfach mit der Lötspitze an den Pins vorbeifahren und Lot zuführen. Die Pins bleiben dabei sauber getrennt.

Wie das genau ausschaut, zeige ich euch natürlich auch noch:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=FGr3GRQdZZc

 

So und jetzt viel Spaß beim brutzeln :-)

Gefunden auf: DangerousPrototypes

thinkJD

 

 

 

 

29Sep/11Off

Sennheiser MM 400 Testbericht

Wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich so gut wie immer einen Kopfhörer bei mir. Auch im Büro kann so ein Teil von unschätzbarem Wert sein. Man kann sich von seiner Umwelt abkoppeln und konzentrierter arbeiten. Vor allem dann, wenn man in einem recht lauten Büro mit recht lauten Kollegen sitzt wie ich.

Da mir meine in ear Kopfhörer langsam auf den Wecker gingen, was zum einen an dem nervigen Kabel und zum anderen an der schlechten Passform lag, fiel die Entscheidung für einen neuen Kopfhörer recht leicht.

In Ear wollte ich keine mehr haben. Das geht jetzt auch ohne Probleme, da im Moment alle mit "normalen" Kopfhörern rumrennen. Vor zwei Jahren wäre man mit diesen Dingern noch aufgefallen wie ein bunter Hund. Im Moment ist es eher umgekehrt ... aber Moment, ich schweife ab.

Ich wollte also Kopfhörer mit einer großen Membran. Das bringt Klang und vor allem satten Bass. Kabellos sollten sie sein, weil ich es leid war, die dämlichen Kabel zu entwirren und so zu verlegen, dass sie mich nicht stören.

Dann die letzte Anforderung, sie sollten sich gut anfühlen. Ihr müsst wissen, ich stehe total auf gute Haptik. Dinge müssen sich gut anfühlen. Ich hasse es, wenn sich etwas nach billigem Plastik anfühlt, etwas wackelt oder auf andere Art schlecht verarbeitet ist.

Nach langem recherchieren und filtern bin ich dann auf den Sennheiser MM 400 Kopfhörer gestoßen. Wenn ich das richtig sehe, ist das der einzige Kopfhörer, der meine Erwartungen erfüllt. Den großen Bruder MM 450 fand ich auch recht verlockend, war aber nicht bereit für NoiseGard 100€ Aufpreis zu zahlen. Nicht lange überlegt, geklickt und schon zwei Tage danach stand der DHL-Mann mit meinem neuen Headset (der Kopfhörer hat ein integriertes Mikrofon, so ist auch telefonieren und Sprachsteuerung möglich) vor der Tür.

Schon beim auspacken ging die Awesomeness los. In der Verpackung finden sich neben dem eigentlichen Headset eine Tasche zum Transport, ein Ladegerät mit fünf verschiedenen Steckdosenadaptern (keine Ahnung für welche Länder). Einen Flugzeugadapter sowie eine Leitung mit 3,5mm Klinkenstecker, um auch bei leerem Akku noch Musik genießen zu können.

Dank A2DP landet der Sound in Stereo auf der Birne und mit der iOS Version 4.1 hat Apple es endlich geschafft AVRCP  einzubauen. So kann man auch mit dem iPhone die Navigationstasten an der rechten Ohrmuschel zum Fernbedienen des Players nutzen.

Den Klang finde ich bis jetzt super, aber man muss natürlich erwähnen, dass die im A2DP definierte Kompression der Daten verlustbehaftet ist. Man kommt also nicht ganz an CD-Qualität ran. Ich finde das nicht weiter tragisch, der Gewinn an Bewegungsfreiheit und Komfort macht das für mich wieder wett. Dass die Kompression nicht die Beste ist liegt unter anderem auch an meinem Player. Android soll angeblich besseren Klang liefern, das habe ich allerdings nicht getestet.

Fazit:
Bei dem Sennheiser MM 400 handelt es sich um ein solides, sehr gut verarbeitetes Headset. Es dämpft die Umgebungsgeräusche sehr gut, sodass auch leises Musik hören möglich ist. Die weichen Ohrpolster sorgen für hohen Tragekomfort bei gleichzeitig festem Sitz.  Einziges Manko ist der Preis, der mit 160€ nicht gerade niedrig ausfällt.

Nachtrag:
Ich höre abends im Bett gerne Podcasts. Da ich meine Frau dabei nicht beim schlafen stören will, ist die Lautstärke entsprechend leise. Wenn dann kein Signal vom Player kommt, kann man ein leises Fiepen hören. Sobald ein Signal kommt, ist es wieder weg.

Ihr habt fragen zu dem Teil? Dann schreibt mir einfach einen Kommentar :-)

thinkJD

 

 

 

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