thinkJDs Blog WhooHoo es blinkt!!!

27Jan/11Off

HILFE! GIT auf eigenem Webspace

Hallo Leute,

ich bin schon länger vom GIT-Fieber gepackt und hatte gestern einen tollen Einfall. Ich möchte ein Repository auf meinem Webspace. Leider gibt es da ein Problem, es ist eben nur Webspace und kein Rootserver.
Hat jemand von euch eine Ahnung, wie man so etwas gut umsetzt? Gibt es eine (funktionierende) Lösung auf PHP oder sonst was Basis? Habt ihr so etwas vielleicht selbst am laufen und könnt mir ein paar Tipps geben?

Github kann ich leider nicht verwenden, da das Repo. nicht öffentlich sein soll. Auch Sync via Dropbox fällt flach, da ich nicht erst einen Dropbox client installieren möchte.

thinkJD

19Dez/10Off

Wie machen die das?

Da hab ich mir doch glatt ne Apple Remote gekauft. So kann ich bei einer Präsentation die Keynote-Folien weiterschalten und habe gleichzeitig was in der Hand, an dem ich mich festhalten kann, um nicht vor Nervosität zusammenzubrechen. So zumindest die offizielle Erklärung, warum man so viel Geld für so ein überteuertes nutzloses Teil ausgibt.

In Wirklichkeit hatte ich zu viel Geld und wollte mir was schönes kaufen. Aber das will man ja nicht gleich jedem auf die Nase binden...

Nach ein paar Tagen Wartezeit (Amazon scheint heftigst im Weihnachtsstress zu sein) konnte ich das gute Stück auch schon in den Händen halten. Ein echter Handschmeichler ist das und so schön stabil. Trotzdem habe ich ein Problem, welches ich jetzt schon seit Tagen mit mir herum schleppe.

Wie um alles in der Welt haben die das Teil hergestellt?

Wenn mich nicht alles täuscht, hat Steve ein Stück ALU genommen und alles was keine Apple Remote ist weg gefräst. Es gibt keine Naht oder ähnliches. Es ist nichts gesteckt oder geschraubt. Es gibt keine Öffnung die größer ist, als sie sein muss.

Wie ist das Teil zusammen gebaut worden? Wie kommt die Elektronik da rein, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen die haben das ALU drum herum gespritzt.

Habt ihr eine Antwort auf die Frage?

16Sep/10Off

Bald ist es zu Ende

Langsam aber unaufhaltsam gleite ich in Richtung Abschlussarbeit.
Was einerseits das lang ersehnte Ende meiner Fortbildung bedeutet, ist andererseits eine große Herausforderung für mich.

Projekte durchziehen ist nicht so das Problem, habe ich im Job schon oft genug gemacht (zugegeben, manchmal war es eher ein Durchschleifen als ein Durchziehen). Mein Problem ist eher der Anspruch an mich selbst, der damit einhergehende Realitätsverlust und, der harte Aufschlag auf dem Boden der Tatsachen.
Was ich damit meine?

Das Kleinvieh macht auch Mist Problem

Man nimmt sich etwas vor, bemerkt, dass man mit einer zusätzlichen Kleinigkeit viel mehr Nutzen bekommt. Irgendwann hat man so viele Kleinigkeiten dazu gebastelt, dass man feststellt: "Ich habe mich übernommen".
Mein Trick das zu vermeiden ist eigentlich recht simpel. Ich breche das Projekt auf seine Grundeigenschaft herunter und bringe diese konsequent zum Laufen. Erst wenn das geschafft ist, mache ich mir Gedanken um Erweiterungen. Diese Methode hat noch einen zusätzlichen Vorteil, wenn die Grundfunktionen laufen, hat man Erfolgserlebnisse in schneller Folge, das hilft ungemein bei einem Motivationstief. Geht man hingegen immer komplette Projekte an, stellen sich Erfolge erst gegen deren Ende ein.

Der Verlust der Lust

Am Anfang ist alles super, man macht sich Gedanken, findet und löst die ersten Probleme, sieht die ersten Erfolge.
Dann kommt etwas Unerwartetes dazwischen, man stößt an eine unangenehme Tätigkeit. Das könnte zum Beispiel eine Fleißarbeit sein oder ein komplexeres Problem.
Ich neige oft dazu, dieses vor mir herzuschieben. Am ende kommt das Projekt ins Stocken oder, mit etwas Pech, komplett zum Erliegen. Im Job passiert das nicht, dort ist Druck dahinter. Zu Hause fällt es leicht das Projekt einfach liegen zu lassen.
Ein Lösung habe ich noch nicht gefunden, vielleicht wäre eine Gruppe nicht schlecht. Wenn man zusammen in einer Gruppe arbeitet, ist man gezwungen das Projekt voranzutreiben, man will ja niemanden warten lassen. (Die Praxis schaut leider oft anders aus)

Das Prokrastinieren

Prokrastination ist ein tückisches kleines Monster! Es schleicht sich langsam an, packt dich mit seiner ganzen Kraft und lässt dich so schnell nicht mehr los.

Ich lese nur ein paar RSS-Feeds oder mal schauen was auf Twitter los ist, sind da ein paar Stichworte. Ruck zuck sind zwei Stunden um und man landet beim vorherigen Problem dem "Dem Verlust der Lust". Wenn ihr einen Tipp habt, wie man damit fertig wird, immer her damit.

Eigentlich wollte ich ja nur etwas fragen :-)

Ich möchte die technische Dokumentation in Tex (oder besser LaTex) schreiben. Hat jemand von euch Erfahrung mit Latex? Haltet ihr das für keine so gut Idee und wenn ja warum? Habt ihr eine schöne Formatvorlage oder könnt sonst etwas zum Thema Latex (oder Alternativen) sagen, dann tobt euch bitte aus.

Klar, ich könnte auch Word oder seinen hässlichen kleinen Zwillingsbruder Writer (OpenOffice) benutzen...

Aber:

Habt ihr schon einmal versucht eine Dokumentation mit diesen "Tools" zu schreiben? Spätestens, wenn ihr in ein 20+ Seiten Dokument, am Anfang ein Inhaltsverzeichnis haben wollt und das nicht so funktioniert wie erhofft, wenn ihr stundenlang am Basteln seid, nur weil der Editor mal wieder das Format zerschossen hat, wisst ihr, was mein Problem an diesen Programmen ist.
Selbst falls man sich mit umständen arrangiert hat, bleibt immer noch das Problem mit der hässlichen Typografie, den Schusterjungen und Hurenkindern und zu dem unsäglichen Teil, das sich Formeleditor schimpft.

thinkJD

11Mai/10Off

Bist du Organspender?

Ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, ob ich mir einen Organspender Ausweis zulegen soll oder besser doch nicht. Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tod oder ähnlichen Krempel, es gibt für mich also keine religiösen Gründe mich dagegen zu entscheiden. Ich habe da ganz andere Zweifel.

Zum Beispiel der Gedanke, in irgendeinem System mit meinen genetischen Daten, registriert zu sein. Nur mal angenommen, jemand mit sehr viel Geld benötigt ein Organ, ich bin mir sicher, es gibt Menschen die eines "besorgen" können. In chinesischen Arbeitslagern soll es ja an der Tagesordnung sein, das Menschen "verschwinden". Im Stern habe ich mal einen Artikel gelesen, in dem beschrieben wurde, wie Inder gezwungen werden, sich Organe (meist Nieren) entnehmen zu lassen, um ihre Familie zu versorgen. (Gut, der Stern schreibt auch über die Hitler Tagebücher ... sorry der musste sein :-) ) Ich weiß auch nicht was genau inexiert wird. Handelt es sich dabei um mein komplettes Genom? Kann ich mir sicher sein, dass niemand in meinem Genom nach einem Pädophilen-Gen oder so schaut? Kann ich mir sicher sein, dass die Organ-Mafia nicht an die Daten gelangt?

Das ein großer Bedarf an verwertbaren Leichen besteht ist kein Geheimnis. Falls ich mir also einen Organspender Ausweis zulege, muss ich mir noch genau überlegen, was ich "verwerten" lassen will. Wenn man der Organentnahme bedingungslos zustimmt, wird man wirklich komplett ausgeschlachtet. Inklusive Augen, Sehnen, Knochen, Muskelfasern oder man findet seine Darmbakterien in einem "ich fühl mich so aufgebläht" Joghurt wieder ... *örks*.

Fakt ist, es sterben Menschen die nicht sterben müssten, würden sich ein paar mehr von diesen engstirnigen Typen (zu denen ich auch gehöre) endlich durchringen ihre Organe, die sie nach dem Tod doch nicht mehr benötigen, zu spenden. Nur das mit dem Durchziehen ist halt so eine Sache ...

Wie seht ihr das? Habt ihr einen Organspenderausweis? Findet ihr alle sollten verpflichtet werden Organe zu spenden oder seit ihr total dagegen? Ich freue mich auf eure Beiträge.

thinkJD

4Mai/10Off

Facebook oder nicht Facebook, das ist hier die Frage

Seit Tagen, ach was Wochen, plage ich mich schon mit der Frage rum, ob ich mich bei Facebook anmelden soll oder nicht. Ich war ja schon einmal bei so einem "Netzwerk" angemeldet. Das habe ich aufgrund hartnäckiger Nachfragen von Menschen mit denen ich nichts (mehr) zu tun haben will gecancelt. Außerdem ist WKW ja eher so ein Hausmütterchen Netzwerk. Die verschicken da ASCII ART. ASCII ART!!! Wie retro ist das bitte? Ich glaube mein letztes Bildchen dieser Art war der "Ich hab dich lieb SMS-Hase" auf meinem 5110.

by Soltys0

Back to Topic.
Ich habe letztens gelesen, Facebook wäre der "Telefonanschluss des Internets" so langsam kommt mir dieser Satz wie die Wahrheit vor. Nahezu jeder den ich kenne, inklusive den von mir via Twitter verfolgten, nutzen Facebook. Ich mache mal eine kleine Pro / Contra Liste, wenn ihr mögt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren erweitern. Ich würde mich über eine angeregte Diskussion freuen.

Pro:

  1. Sehr viele Leute die ich kenn nutzen den Dienst (wie bei ICQ :-) )
  2. Ich könnte mitreden. Im Moment weis ich von Facebook nur eins, die URL :-)
  3. Es lässt sich wunderbar mit den anderen Diensten verknüpfen, die ich gerne benutze.

Contra:

  1. Ein weiterer Zeitverbrenner, Twitter, Blog und YouTube brauchen schon genug Zeit.
  2. Es ist nicht gerade gut um den Datenschutz bestellt.
  3. Jeder Depp kann mich stalken, gut das geht jetzt auch schon...
  4. Ich habe keine Lust mich zu rechtfertigen, wenn ich eine Einladung in die "Saufen-Party-Ficken" Gruppe ablehne.
  5. Ich habe keine Lust mich zu rechtfertigen, wenn ich Freundschaftsanfragen von alten "Schulfreunden" ablehne.

So, jetzt seit ihr dran. Ich kann mir gerade echt keine Meinung bilden.

thinkJD