Roboter, jede Menge Roboter!
Wenn ihr mich via Twitter auf dem Schirm habt, ist es euch nicht entgangen. Ich war dieses Jahr endlich mal wieder auf der Motek in Stuttgart.
Die Motek ist eine Fachmesse für Automation und Handhabungstechnik. Viele große und kleine Automatisierungstechnik Hersteller, wie zum Beispiel Festo, Item, Stäubli, Motoman und Epson sind dort mit ihren Ständen vertreten.
Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch (2009) hat sich einiges geändert. Delta-Roboter scheinen immer beliebter zu werden. Sie sind recht günstig und vor allem extrem schnell. Das freut mich, da ich den Teilen einfach gerne bei der Arbeit zuschaue.
Siemens habe ich nirgendwo gesehen, fand ich aber auch nicht wirklich schade. Meine Meinung zu dieser Firma kennt ihr ja.
Vom Festo-Stand war ich dieses mal enttäuscht. Als ich das letze mal dort war hatten sie noch viel Material aus ihrer Bionik-Forschungsabteilung dabei. Dieses mal war das eher dünn. Trotzdem hatten sie den wahrscheinlich größten Stand auf der Messe. Vor jedem Demo-Kasten stand ein Mitarbeiter, den man mit Fragen löchern konnte. So etwas leisten sich die wenigsten Hersteller.
Sooo Bilder gibt’s natürlich auch noch:
thinkJD
SMD-Bestücker auf Speed
Elektronische Geräte werden, wie wir wissen, immer kleiner und leistungsfähiger.
Eine Technologie hat maßgeblich dazu beigetragen, die Geräte auf das heutige Maß zu schrumpfen.
SMD
SMD oder Surface-mounted device, ist eine Technik bei der alle, oder besser möglichst alle, Bauelemente auf die Platinenoberseite bestückt werden. Die Bauelemente bleiben an der vorher aufgetragenen Lötpaste haften und werden in einem Ofen gelötet. Dabei befinden sich Bestückungs- und Lötseite auf der gleichen Seite der Platine.
Das ermöglicht eine wesentlich höhere Packungsdichte und bessere HF-Verträglichkeit bei gleichzeitig geringeren Kosten.
Mittlerweile wurde die "Through Hole Technology", bei der die Bauelemente durch Löcher in der Platine gesteckt und auf der Unterseite angelötet werden fast vollständig durch SMD ersetzt.
Die SMD-Technik hat natürlich auch einen Haken, konventionelles Bestücken, zum Beispiel für Prototypen, ist nicht oder nur bedingt möglich. Die Bauelemente sind entweder zu klein oder lassen sich nicht ohne Ofen löten (Stichwort BGA-Gehäuse) spätestens, wenn man eine Kleinserie herstellen will oder mehr als 50 Bauelemente einsetzt, kommt man um einen Bestückungsautomaten nicht mehr herum.
Damit sind wir auch schon bei dem, was ich euch zeigen wollte. Einen Bestückungsautomaten für SMD-Bauelemente.
Die Besonderheit? Er ist unglaublich UNGLAUBLICH schnell!
Wie schaut es mit euch aus? Schon mal so einen schnellen Automaten gesehen? Habt ihr euch schon einmal an eine SMD-Bestückung gewagt und wenn ja, was sind eure Erfahrungen?

